• Home
  • Über mich
    • Contact
    • To-Read Liste
  • Rezensionen
  • Challenges
    • Challengeübersicht
    • SuB-Senioren Challenge
  • Blogger Aktionen
    • Top & Flop of the month
    • Waiting on Wednesday
    • Top Ten Thursday
    • Cover Theme Day
    • Aktion Stempeln
  • Impressum
  • Datenschutz
Instagram Bloglovin rss Goodreads Email Facebook

between the lines.

(© dtv)

Onyx Storm (Flammengeküsst #3)
von Rebecca Yarros

Bewertung: ★★★☆☆

NA Romantasy, 928 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2025
Verlag: dtv


Inhaltsangabe:
Nach fast achtzehn Monaten am Basgiath War College weiß Violet, dass die Zeit für theoretische Übungen vorbei ist. Die Zeit für Unsicherheit ist vorbei. Denn der Krieg hat begonnen und mit Feinden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Mauern ist es schwer, zu wissen, wem man vertrauen kann.
Violet muss jenseits des Schutzzaubers in unbekannten Ländern nach Verbündeten suchen. Die Reise wird ihren Verstand, ihre Fähigkeiten und ihr Glück fordern, aber sie wird alles tun, um zu retten, was sie liebt: ihre Drachen, ihre Familie, ihre Heimat – und ihn.
Selbst, wenn es bedeutet, ein Geheimnis zu bewahren, das alles zerstören könnte.
Sie benötigen eine Armee. Sie benötigen Macht. Sie benötigen Magie. Und die eine Sache, die nur Violet finden kann: die Wahrheit.
Doch ein Sturm zieht auf … und nicht alle werden seinem Zorn standhalten können. 

Meine Meinung:

! Achtung: Enthält Spoiler zu den vorherigen zwei Bänden der Reihe !

An dieses Buch bin ich mit gemischten Gefühlen herangegangen. Nachdem Fourth Wing, der Auftakt dieser Reihe, für mich ein Überraschungshit war, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte, konnte der zweite Band – Iron Flame – mit seinem Vorgänger nicht mehr mithalten. Aus diesem Grund wollte ich nicht mit zu hohen Erwartungen an diesen dritten Band herangehen, was mich vermutlich vor einer grossen Enttäuschung bewahrt hat, denn auch diese Fortsetzung leidet unter denselben Problemen wie sein Vorgänger.

Der dritte Band setzt da an, wo der vorherige aufgehört hat. Das Basgiath War College wurde gerettet, doch die Gefahr durch die Venin und Wyvern ist nicht gebannt. Violet und ihre Freund:innen müssen mit Generälen und Lehrer:innen aus dem College einen Plan schmieden, wie die Menschheit gerettet werden kann. Dabei steht die Suche nach der 7. Drachenrasse, den Irid, im Fokus. Denn wie sich im letzten Buch herausgestellt hat, gehört Violets Drache Andarna dieser Rasse an, und nur mit ihnen lässt sich der Obelisk aktivieren, der den Schutzzauber vor den Bösen ermöglicht. Doch die Suche birgt viele Gefahren – insbesondere, da Violet noch eine zweite Mission verfolgt: Sie will ein Heilmittel finden, da Xaden sich im letzten Band in einen Venin verwandelt hat und er dadurch zur Gefahr werden könnte...

Nachdem ich die Handlung noch einmal zusammengefasst habe, muss ich zugeben, dass sie sich auf den ersten Blick eigentlich ganz interessant anhört. Nur die Umsetzung ist leider mit über 900 Seiten nicht ganz gelungen und es hat sich beim Lesen vieles sehr langatmig angefühlt. Dadurch, dass Violet mit ihren Freund:innen durch die ganzen Länder und Gebiete der Drachenwelt reisen muss, wechseln die Schauplätze zwischen den Kapiteln manchmal sehr schnell, obwohl es sich um weite Entfernungen mit mehrstündigen oder sogar -tägigen Flügen handelt. An den jeweiligen Schauplätzen angekommen, fühlt sich das Tempo dann wieder zäh wie Kaugummi an, weil die Kapitel meistens nur aus nicht endenden wollenden politischen Debatten und dem Schmieden von Plänen bestehen.
Immer wieder müssen Violet und ihre Freund:innen irgendwelche Personen von ihren Ideen und Plänen überzeugen und dabei Verhandlungen oder auch kurzzeitige Kämpfe austragen, aber enttäuschenderweise nie so, dass wirklich Spannung aufkommt. Stattdessen werden wir ständig mit Infodumping überrollt, wenn Violet mal wieder ein neues Buch ihres Vaters "freischaltet" und neue Geheimnisse erfährt, sodass wir zwar viel über das Worldbuilding erfahren, die Handlung aber gefühlt nicht vorankommt. Alles fühlt sich unglaublich redundant und zäh an.

Der grösste Schwachpunkt neben der fehlenden Spannung ist und bleiben die vielen (Neben-)Charaktere. Schon im letzten Band war die Figurenanzahl kaum mehr zu überschauen und ich hatte bereits damals kritisiert, dass sich die Nebencharaktere bloss wie Statisten anfühlen, die nur dann zum Zug kommen, wenn sie für Violets Plot Armor zweckdienlich sind. Daran hat sich auch im dritten Band nichts geändert – es ist eher noch zehnmal schlimmer geworden. Neben den zahlreichen Freund:innen von Violet und Xaden, kommen nun an jedem Schauplatz noch mehr Könige, Prinzen, Generäle, Prinzen, Feinde oder Verbündete vor, die wir knapp mit dem Namen kennenlernen, aber sonst keinerlei Persönlichkeit besitzen. Besonders Violets Freund:innen unterscheiden sich nur durch ihre Namen, ansonsten verhalten sich allesamt genau gleich: Sie sind mutig, ehrlich, loyal und stark und stehen Violet immer zu Seite (besonders mit ihren jeweiligen Siegelkräften), wenn sie gebraucht werden. Ansonsten haben sie keinerlei Eigenheiten, die ihnen irgendeine Art von Tiefe geben oder sie voneinander unterscheiden lässt.
Die Anzahl neuer Charaktere nimmt mit jedem Kapitel stetig zu, sodass man irgendwann einfach den Überblick verliert und bei mir das letzte bisschen Hoffnung gestorben ist, dass Yarros es noch irgendwann schafft, den Figuren irgendeine Art von Tiefe zu verleihen.
Dies hat sogar dazu geführt, dass irgendwann zwei (neue?) Charaktere sterben, was als sehr traurig dargestellt wird und ich mich nur dachte: WER ZUR HÖLLE WAREN DIE BEIDEN EIGENTLICH?!
Man sieht: Die Schicksale der vielen Nebencharaktere konnten mich emotional nicht berühren – Wie auch, wenn es die Autorin nicht schafft, ihnen Persönlichkeiten zu vergeben, die mir einen Zugang zu ihnen ermöglicht hätte. Und ich befürchte, dieses Problem wird auch im nächsten Band nur noch schlimmer, als besser.

Leider habe ich auch kaum mehr Sympathien für unsere beiden Turteltäubchen und Protagonst:innen Violet und Xaden. Während Violet mir im letzten Band mit ihrer plötzlichen Unsicherheit und krankhaften Eifersucht nur noch auf die Nerven gegangen ist, hat sich dieses Verhalten im dritten Band zum Glück gelegt. Trotzdem bin ich kein Fan mehr von ihr, weil sie zu sehr als ✨ special snowflake ✨ dargestellt wird, die praktischerweise immer aus allen Situationen mit Deus Ex Machina Momenten glimpflich davon kommt.
Xaden ist demgegenüber nur noch ein Schatten seiner Selbst (haha – Wortspiel). Während er im ersten Band als selbstbewusster, arroganter, aber unglaublich attraktiver Book Boyfriend eingeführt wurde, ist er hier nur noch ein Häufchen Elend. Der grosse Plot Twist im letzten Band war ja, dass er sich in ein Venin verwandelt hat. Das hatte aber während den über 900 Seiten in diesem Buch eigentlich kaum Konsequenzen, denn Xaden war bis auf gelegentliche rote Ränder in seiner onyxfarbenen Iris (haha...) immer noch sich selbst. Ausser, dass er 4678978748 mal betonen musste, wie gefährlich, dass er nun für Violet geworden ist und sie sich von ihm fernhalten muss. Edward Cullen lässt grüssen! Und natürlich halten sich die beiden doch nicht voneinander fern, sodass das Venin-Dasein eigentlich bis auf das letzte Kapitel 0 Einfluss auf den Plot in diesem Buch hatte.

Der Romance zwischen den beiden ist zudem auch die Puste ausgegangen. Nach dem Eifersuchtsdrama im letzten Band, waren die Rollen diesmal jedoch umgekehrt: Es wird ein Ex-Freund Violets in die Handlung eingeführt, der diesmal Xaden (grundlos) eifersüchtig werden lässt.
Es gab auch wieder 3-4 spicy Szenen, die ich maximal grob überflogen (und irgendwann ganz übersprungen) habe, weil ich solche Szenen einfach nur überflüssig finde und sie in diesem Fall so schlecht geschrieben waren, dass ich mir das Lachen verkneifen musste. Aber ansonsten ist der Funke zwischen den beiden, für mich beim Lesen irgendwie erloschen, auch wenn Yarros zwanghaft durch konstruierte Dramen versucht, ihn am Leben zu erhalten.

Und nachdem während 850 Seiten gefühlt gar nichts passiert, geht auch hier am Ende dann Yarros-typisch wieder die Post ab und die Ereignisse überschlagen sich durch actionreiche Kämpfe und einem erneuten Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band machen soll.

Positiv bleibt lediglich das interessante Worldbuilding und die Drachen zu erwähnen, aber sonst kann leider weder der "Plot", noch die Charaktere überzeugen.

Fazit:

Onyx Storm besteht mit über 900 Seiten fast ausschliesslich aus Filler-Szenen, was das Lesen unglaublich zäh macht. Zwar erfährt man viel über die Drachen und das Worldbuilding, doch es fehlt an Spannung, und die Nebencharaktere bleiben einfach blass. Die Reihe hätte als Trilogie besser funktioniert. Stattdessen scheint Yarros den immer gleichen Konflikt zwischen Gut und Böse nun über fünf Bände zu ziehen, ohne ein klares Konzept für die einzelnen Bände zu haben, was das Lesen unglaublich langatmig macht.
Ich werde wohl den 4. Band lesen, habe aber wenig Hoffnung, dass Yarros den Zauber des ersten Bandes – einer gelungenen Mischung aus Fantasy, Action und Romance – wiederbeleben kann.
2.75 Sterne gibt es diesmal von mir.
8 Kommentare
(© Baumhaus Verlag)

Beastly
von Alex Flinn
Gelesen von Simon Jäger

Bewertung: ★★☆☆☆

YA Fantasy, Audiobook 
Spieldauer: 4 Stunden und 58 Minuten
Erscheinungsdatum: 20. April 2011

Verlag: Baumhaus Verlag

Inhaltsangabe:
Früher war ich die Sorte Typ, die jeder gerne wäre: jede Menge Geld, perfektes Aussehen – einfach ein perfektes Leben. Doch dann wurde ich verflucht. Und jetzt – jetzt bin ich eine Bestie. Kein Wolf oder Bär, nein, eine entsetzliche Kreatur mit aufrechtem Gang – ein Wesen mit Reißzähnen und Klauen. Aus jeder Pore sprießen mir Haare. Ich bin ein Monster. Du glaubst, ich erzähle Märchen? Falsch. Ich lebe in New York. In der Gegenwart. Ich bin keine Missbildung, bin nicht krank. Aber ich werde für immer so bleiben. Es sei denn, es gelingt mir, den Fluch zu brechen…

Meine Meinung:

Auf dieses Hörbuch bin ich zufälligerweise auf Spotify gestossen. Da es vor Jahren mal auf meiner Leseliste gestanden hatte, habe ich mich dazu entschlossen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und es mir endlich anzuhören. 

Bei der Geschichte handelt es sich um eine moderne Adaption von "Die Schöne und das Biest", die auf jugendliche Leser:innen als Zielgruppe zugeschnitten wurde. Die Handlung wird aus Sicht des Protagonisten Kyle erzählt, der nicht klischeehafter hätte ausgearbeitet werden können: Er ist schön, reich und beliebt und behandelt seine Mitmenschen wie den letzten Dreck. Um ihm eine Lektion zu erteilen, wird er deshalb von einer Hexe in ein Biest verwandelt und er kann den Fluch erst brechen, wenn sich ein Mädchen - trotz seines Aussehens - in ihn verliebt.
Der Anfang hätte mir noch ganz gut gefallen, aber leider entwickelt sich die ganze Geschichte nach Kyles Verwandlung so vorhersehbar weiter, dass sich die komplette Handlung sehr konstruiert angefühlt hat. Hinzu kamen noch etliche Logikfehler, die einfach mit riesigen Zeitsprüngen übergangen wurden und dazu geführt haben, dass sich die Story noch unglaubwürdiger angefühlt hat, als sie es ohnehin schon war. 
Normalerweise finde ich es sehr schön, wenn in einem Buch subtil eine Botschaft mitschwingt, aber hier hat die Autorin die Moralkeule so offensichtlich und plakativ geschwungen, dass ich nur noch genervt war und sich bei mir auch eine Art Widerstand entwickelt hat. Das Ganze hatte einen sehr belehrenden Unterton und auch so gewirkt, als würde Flinn ihren Leser:innen nicht den kleinsten bisschen Grips zutrauen würde.

Die Charaktere im Buch sind alle total eindimensional und stereotyp. Das fängt beim beliebten Schönling als Protagonisten an, geht weiter mit dem bösen, strengen und reichen Vater, hin zum schüchternen, nicht ganz so hübschen Mädchen als Love Interest und zuletzt gibt es auch noch die "armen" Bedientesten, die von Kyle "gerettet" werden müssen. 

Simon Jäger ist eigentlich ein Sprecher, den ich normalerweise mag, aber hier fand ich seine Erzählweise vermutlich in Verbindung mit dem Charakter, den er repräsentiert hat, einfach unsympathisch.

Fazit:

"Beastly" ist eine moderne Adaption von "Die Schöne und das Biest", die hier für Jugendliche zugeschnitten wurde. Obwohl die ursprüngliche Handlung und ihre Botschaft den meisten bekannt sein dürfte, traut die Autorin ihren Leser:innen kaum etwas zu und schwingt so plakativ die Moralkeule, dass ich nur noch genervt war. Leider ist die Story im Buch sehr platt und vorhersehbar und kann auch nicht mit den Charakteren punkten, da diese leider allesamt sehr eindimensional und stereotyp gestaltet wurden. Es gibt definitiv bessere Retellings dieses Märchens. Beastly muss man aus meiner Sicht nicht gelesen (oder gehört) haben. Von mir gibt es deshalb nur 2 Sterne.
10 Kommentare
(© Piper)

Das Flüstern der Magie*
von Laura Kneidl

Bewertung: ★★★☆☆

NA Urban Fantasy, 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Mai 2020
Verlag: Piper


*Danke für das digitale Rezensionsexemplar von Netgalley.

Inhaltsangabe:
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet ein Set magischer Tarotkarten aus dem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr…

Meine Meinung:

"Das Flüstern der Magie" wurde von Laura Kneidl bereits 2016 geschrieben, wie sie in der Danksagung erwähnt. Damit handelt es sich um eines ihrer älteren Werke, das vermutlich aufgrund der Popularität der Autorin veröffentlicht wurde. Das Buch ist ein Standalone, was für mich ein Grund war, es überhaupt zu lesen, weil ich mir nicht schon wieder eine neue Reihe aufhalsen wollte.

Wie der Klappentext bereits vermuten lässt, enthält das Buch (fast) alle typischen Elemente, die man von einem New Adult Urban Fantasy Roman erwarten kann. Der kurze Besuch in Fallons Leben voller magischer Artefakte hat sich dadurch zwar sehr kurzweilig angefühlt, gleichzeitig war der Plot aber auch sehr vorhersehbar und die Geschichte hebt sich damit kaum aus der Masse an anderen Büchern des Genres heraus. Vom Stil her hat es mich sehr an die Bücher von Jennifer L. Armentrout erinnert, wodurch vor allem Fans von JLA auch bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. Für mich hatte die Story aber leider kaum Wiedererkennungswert, was sich auch darin zeigt, dass ich knapp eine Woche nach dem Lesen schon fast wieder alles vergessen habe, was im Buch geschehen ist.

Die Handlung fokussiert sich vor allem auf Fallon und Reed, deren Kennenlernen und Verlieben so rasant vonstattenging, dass in meinen Augen nichts anderes als Instalove war. Während Fallon mir kaum in Erinnerung geblieben ist, war ich aber positiv überrascht, dass Reed mal nicht als das "sexy Arschloch" verkauft wurde, sondern durchaus seine guten Qualitäten hat. Er ist hilfsbereit, entgegenkommend und freundlich, auch wenn er aufgrund seiner Lebenssituation einen Fehler begeht, der dazu führt, dass der Plot des Buches erst ins Rollen kommt. Romantikfans werden hier voll auf ihre Kosten kommen, wobei ich froh war, dass Kneidl trotz New Adult auf unnötige Sexszenen verzichtet hat - auch dafür gibt es einen fetten Pluspunkt von mir.

Die Geschichte an sich hat sich durch Kneidls flüssigen, angenehmen Schreibstil zwar kurzweilig gelesen, war aber insgesamt doch etwas dünn. Die Suche nach diesem einen Artefakt macht den Grossteil der Handlung aus, doch so richtig Spannung kam bei mir nicht auf. Das hat mich etwas überrascht, da man bei einem Einzelband sicher mehr Handlungselemente hätte reinpacken können, die das Urban Fantasy Genre bietet. Den Schluss habe ich ehrlicherweise schon wieder vergessen, aber ich habe im Kopf, dass er die Geschichte gut abgerundet hat.

Fazit:

"Das Flüstern der Magie" ist ein New Adult Urban Fantasy Einzelband, der bereits 2016 von Erfolgsautorin Laura Kneidl geschrieben wurde. Das Buch ist vor allem durch den angenehmen, flüssigen Schreibstil der Autorin sehr kurzweilig, bedient sich aber an den gängigen Elementen des Genres, wodurch es für mich kaum Wiedererkennungswert hatte. Das Buch empfiehlt sich vor allem Fans des Genres, die etwas für zwischendurch suchen, ansonsten würde ich es aber nicht als Must Read bezeichnen. Deshalb erhält es von mir durchschnittliche 3 Sterne.
2 Kommentare
(© Carlsen)

Ein Kleid aus Seide und Sternen* (The Blood of Stars #1)
von Elizabeth Lim

Bewertung: ★★☆☆☆

YA Fantasy, 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2020
Verlag: Carlsen


*Digitales Rezensionsexemplar.

Inhaltsangabe:
Maia Tamarin träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden, aber als Mädchen ist ihr das Handwerk untersagt. Als der Kaiser einen Wettbewerb um den Posten des Hofschneiders ausruft, fasst sie einen gewagten Plan. Verkleidet als Junge reist sie an den Hof. Keiner darf ihr Geheimnis erfahren, doch schon bald zieht sie die Aufmerksamkeit des geheimnisvollen Magiers Edan auf sich. Um die schier unmögliche letzte Aufgabe zu erfüllen, begibt sie sich mit ihm auf eine gefährliche Reise, die sie fast alles kostet, was ihr lieb und teuer ist. (© Carlsen)

Meine Meinung:

Dieses Buch durfte ich als Ebook im Zuge einer Leserunde lesen. Es stand schon länger auf meiner Wunschliste und das englische Original wird als "eine Mischung aus Project Runway und Mulan" beschrieben, das mich natürlich sehr neugierig gemacht hat. Ich weiss nicht, ob gerade mitunter diese Beschreibung dazu geführt hat, dass ich falsche Erwartungen an das Buch hatte, aber leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht überzeugen und ich kann nicht genau benennen, woran es lag, was mir das Schreiben der Rezension sehr schwer macht.

Der Klappentext deutete bereits die erwähnten Parallelen zum Disneyklassiker "Mulan" an, den ich als Kind geliebt habe. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon, denn dieses Verkleidungsspiel als Junge, genauso wie der angekündigte Wettbewerb werden überraschend schnell abgehandelt und das Buch nimmt eine ganz andere Richtung ein, als ich es erwartet hatte. Das muss im Grunde nicht schlechtes bedeuten, aber in Anbetracht wie schnell man als Leser*in zu Beginn in die Handlung geworfen wird und sich nach ein paar wenigen Seiten bereits am königlichen Hof befindet, war ich überrascht, wie lange sich das letzte Abenteuer dahingezogen hat.

Der Anfang hat mir noch ganz gut gefallen, auch wenn man durch das rasante Erzähltempo wenig über das Worldbuilding erfährt und die Charaktere zunächst eher blass bleiben. Letzteres ändert sich im Laufe der Geschichte, nachdem etliche Nebencharaktere schnell in der Versenkung verschwinden und der Fokus mehr auf Maia und Edan gelegt wird, die sich gemeinsam auf ein Abenteuer begeben. Gerade Edan ist am Anfang sehr geheimnisvoll, was rückblickend Sinn ergibt, beim Lesen aber dazu geführt hat, dass ich nicht so richtig mit ihm warm geworden bin. Bei Maia fand ich den Vergleich mit Mulan etwas ungünstig, denn ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die beiden hinsichtlich ihrer Charaktereigenschaften wirklich ähnlich sind.

Aus irgendeinem Grund hat mich die Handlung in der zweiten Hälfte, als es um dieses angekündigte Abenteuer ging, allmählich verloren. Und ich kann leider nicht genau benennen, woran es lag. Weder der Schreibstil, noch der Plot, noch die Charaktere konnten mich auf irgendeine Art fesseln, als das sich bei mir das Gefühl eingestellt hätte, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Das hat sich schliesslich auch daran bemerkbar gemacht, dass ich (anfangs noch unabsichtlich) begonnen habe, das Buch nur noch querzulesen. Ich habe immer wieder versucht, das zu unterbinden und wirklich bewusst jeden Satz aufzunehmen, in der Hoffnung, dass ich dadurch doch noch in die Handlung eintauchen könnte, aber mein Unterbewusstsein hat jedes Mal gesiegt und als ich in einen Lesefluss gekommen bin, habe ich wieder begonnen, einzelne Sätze und Abschnitte zu überfliegen. Das ist für mich meistens ein Zeichen dafür, dass mich eine Handlung nicht packen kann.

Die Handlung und das Setting haben mich sehr an Julie Kagawas "Im Schatten des Fuchses" erinnert, und das hat mich leider auch schon gelangweilt zurückgelassen. Es könnte also sein, dass diese Art von Buch, also ein Abenteuer bei denen es unterschiedliche "Quests" zu erfüllen gibt, einfach nicht meinen persönlichen Geschmack trifft. Hier würde ich abschliessend sagen: Es lag nicht am Buch, sondern an mir - aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Fazit:

Das Buch wird als Mischung zwischen "Project Runway" und "Mulan" angekündigt, was etwas ungünstig ist, was in meinem Fall wohl die falschen Erwartungen geschürt hat. Die angekündigten Parallelen werden sehr schnell abgehandelt und das Buch nimmt eine Richtung ein, die ich so nicht erwartet hatte. Leider konnte mich der Plot aus irgendeinem Grund nicht fesseln - ich weiss nicht, ob es am fehlenden Worldbuilding, an den Charakteren oder am Schreibstil lag. Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat, auch wenn ich nicht genau mit dem Finger darauf deuten kann, woran es lag. Vermutlich sind Abenteuer-Plots mit Quests, die es zu erfüllen gibt, einfach nicht meins. Ich werde die Reihe deshalb nicht mehr weiterverfolgen, da mich dieser Reihenauftakt leider nicht von sich überzeugen konnte.
8 Kommentare
(© Dragonfly Verlag)

Game of Gold* (Serpent & Dove #1)
von Shelby Mahurin

Bewertung: ★★★☆☆

YA Fantasy, 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Januar 2020
Verlag: Dragonfly


*Danke für das elektronische Rezensionsexemplar.

Inhaltsangabe:
Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt … (© Dragonfly Verlag)

Meine Meinung:

Ich habe schon seit Ewigkeiten kein Buch über Hexen mehr gelesen und bin letztes Jahr aufgrund der grossen Beliebtheit um das englische Original auf das Buch aufmerksam geworden. Das deutsche Cover gefällt mir sehr gut, wobei ich ehrlich gesagt nicht ganz sicher bin, was der deutsche Titel mit dem Inhalt zu tun hat - aber sei's drum.

Das Buch handelt von der jungen Hexe Lou, die gelernt hat, sich (mehr oder weniger) alleine durchs Leben zu schlagen. Sie hat magische Kräfte, was sie aber verheimlichen muss, um nicht von den Hexenjägern - den sogenannten Chasseuren - geschnappt zu werden. Bei einem ihrer Ausflüge passiert es dann doch, dass sie in grosse Gefahr gerät und den Hexenjäger Reid beinahe mit ins Unglück zieht. Damit dies nicht geschieht, entscheidet der Erzbischof, der eine Art Ziehvater für Reid darstellt, dass Lou und Reid heiraten müssen. Nur so verliert Reid seinen Status als Hexenjäger nicht und auch Lou kann man rechtlich nichts anhaben. Widerwillig müssen beide Protagonisten in diese Vereinbarung einwilligen und ihr Leben fortan gemeinsam verbringen. Das stellt sich als eine grosse Herausforderung an, denn wenn Reid als Hexenjäger erfährt, dass er ausgerechnete mit einer Hexe verheiratet ist, dann könnte das schlimme Konsequenzen für Lou nach sich ziehen.

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Lou als toughe, freche Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist, fand ich sehr sympathisch. Sie stellt eine starke, weibliche Persönlichkeit dar, die sich zu wehren weiss. Doch ihr freches Mundwerk bringt sie auch immer wieder in brenzlige Situationen, die von ihr viel Mut und Köpfchen verlangen, um sich aus den Gefahrensituationen wieder hinauszumanövrieren. Im Vergleich dazu fand ich Reid als männlichen Protagonisten und Love Interest bis zuletzt sehr blass und langweilig. Man erfährt eigentlich nichts über ihn, ausser, dass er sehr gross ist und rostbraune Haare hat. Ansonsten scheint er keinerlei Persönlichkeit oder Charakter zu besitzen. Er folgt quasi blind den Anweisungen des Erzbischofs und hat auf mich dadurch ein bisschen treudoof und ehrlich gesagt auch etwas dümmlich gewirkt. Das hat dann auch leider dazu geführt, dass ich zwischen den beiden Protagonisten keinerlei Anziehungskraft gespürt habe und der Funke bis zuletzt nicht richtig übergesprungen ist, was die beiden als Paar angeht. Und das ist mir bei kaum einem anderen Young Adult Fantasy Roman mit einer Liebesgeschichte bisher passiert. Neben den Protagonisten gibt es noch eine handvoll Nebencharaktere, die sehr überschaubar bleiben und über die man auch nicht wirklich viel erfährt, sodass mir auch hier eine gewisse Tiefe gefehlt hat.

Leider macht sich mit der Zeit bemerkbar, dass es dem Buch an einem spannenden Plot fehlt. Während das Kennenlernen der beiden Protagonisten am Anfang noch interessant war, passiert nach ihrer Zwangsheirat gefühlt gar nichts mehr. Die beiden verbringen Zeit miteinander und that's it. Wenn ein Buch hauptsächlich aus einer Liebesgeschichte bestehen soll, dann muss diese auch überzeugen. Und das konnte sie leider nicht. Hinzu kommt, dass man praktisch gar nichts über das Worldbuilding erfährt, abgesehen davon, dass die Handlung im alten Frankreich spielt und es zwei Arten von Hexen gibt. Jegliche Hintergründe oder Erklärungen bleiben den Leser*innen vorenthalten. Und da hat die Autorin leider das Potenzial ihrer eigentlich interessanten Idee verschenkt.

Erst am Schluss kommt die Handlung endlich ins Rollen und die Ereignisse überschlagen sich am Ende des Buches. Für mich kam das leider zu spät, denn bis dahin war mein Interesse leider schon verflogen. Hätte ich mehr Hintergrundinformationen über die Welt der Hexen gehabt und wären die einzelnen Charaktere (bis auf Lou) vielschichtiger gewesen, dann hätte mir das Ende sicher besser gefallen. Aber weil man so wenig erfährt und es den Charakteren an Tiefe fehlt, fand ich das Buch insgesamt eher belanglos. Da hätte man sicher deutlich mehr herausholen können, als diese erzwungene Liebesgeschichte, die mich noch dazu, emotional überhaupt nicht erreichen konnte. Aber das mag vielleicht auch am Schreibstil liegen, der zwar flüssig und angenehm zum Lesen war, aber eher oberflächlich bleibt.

Fazit:

"Game of Gold" führt die Leser*innen mit einer toughen und frechen Protagonistin in eine anfänglich interessante Welt mit Hexen und Hexenjägern ein. Leider fehlt es dem Buch im weiteren Verlauf an einem spannenden Plot. Der Fokus wird auf eine Liebesgeschichte zu einem Mann gelegt, der bis zuletzt blass und uninteressant bleibt. Der Funke wollte bei mir nicht richtig überspringen und das gepaart mit den fehlenden Hintergrundinformationen zum Worldbuilding, hat bei mir dazu geführt, dass mein Interesse nicht geweckt werden konnte. Für diesen Reihenauftakt kann ich durchschnittliche drei Sterne vergeben. Da ist leider viel Potenzial einer guten Idee nicht ausgeschöpft worden.
2 Kommentare
(© HarperCollins Verlag)

Glühende Gefühle* (The Harbinger #1 / Dark Elements #4)
von Jennifer L. Armentrout

Bewertung: ★★☆☆☆

YA Romantasy, 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2019
Verlag: HarperCollins ya!


*Rezensionsexemplar von Netgalley. Danke an den Verlag.

Inhaltsangabe:
Zayne hat viel durchgemacht: Der attraktive Gargoyle-Wächter mit den eisblauen Augen hat seine große Liebe Layla an den Dämonenprinzen Roth verloren, und sein Vater ist im Kampf gefallen. Doch Zayne kann sich nicht länger in seinem Schmerz vergraben, denn ein unbekanntes Wesen macht Jagd auf die Wächter. Um diese Bedrohung aufzuhalten, wendet er sich an einen anderen Gargoyle-Clan. Zu seiner Überraschung lebt dort eine Sterbliche - Trinity, bei der sein Herz wieder etwas fühlt. Aber sie umgibt ein Geheimnis. Hängt es womöglich mit den Angriffen auf die Gargoyles zusammen? (© HarperCollins Verlag)

Meine Meinung:

Da schwindet sie dahin, meine Begeisterung für Jennifer L. Armentrout und ihre Bücher. Als ich vor ein paar Jahren ihre Lux Reihe zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen. Gleich anschliessend ging es mir mit der Dark Elements Reihe ähnlich. Ich war so begeistert, dass ich nicht mal auf die deutschen Übersetzungen des zweiten und dritten Bandes warten konnte. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich jedes Buch der Autorin verschlungen, das ich in die Hände bekommen habe. Und JLA ist - verständlicherweise - zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden.

Nun, einige Jahre später hat sich das Blatt gewendet. Die letzten Bücher, die ich von JLA gelesen habe, haben mich allesamt mit einem gemischten Gefühl zurückgelassen. Und leider reiht sich da auch "Glühende Gefühle", der Autakt zur Spin-Off Reihe zu Dark Elements ein. Die Trilogie war, wie auch die Lux-Reihe, ursprünglich abgeschlossen. Statt mit neuen, innovativen Young Adult Fantasy Reihen zu überraschen, nutzt JLA ihre Zeit dafür, ihre bereits bestehenden Fantasy-Universen weiter auszuschlachten. An und für sich habe nichts gegen Spin-Offs, aber "Glühende Gefühle" hat sich für mich leider wie ein Abklatsch der bisherigen Bücher der Autorin angefühlt. Zayne kennt man bereits aus der Mutterserie, in der er eine grössere Rolle gespielt hat. Und da er liebestechnisch in der ursprünglichen Reihe leer ausgegangen ist, muss im Spin-Off ein neues Love Interest geschaffen werden. Und das ist in diesem Fall Trinity. Trinity liest sich so, wie gefühlt alle anderen Protagonistinnen aus JLAs anderen Büchern. Und das, obwohl sie etwas Besonderes sein soll. Das war Layla in der Dark Elements Trilogie aber auch. Oder Alex in der Dämonentochter Reihe. Oder Ivy in der Wicked Reihe.

Ich hatte bei "Glühende Gefühle" den Eindruck, zum gefühlt fünften Mal die gleiche Geschichte zu lesen, nur die Namen werden jedes Mal ausgetauscht. JLAs Schreibstil ist zwar nach wie vor überzeugend, ihre Plots sind es leider nicht. Jeder Charakter liest sich wie ein Abziehbildchen einer ihrer anderen Reihen und auch die Handlung verläuft immer nach einem ähnlichen Schema. Und das gilt auch für die Nebencharaktere. Auch in "Glühende Gefühle" gibt es mit Peanut, einem Geist, den nur Trinity sehen kann, wieder einen frechen Sidekick, der ihr zur Seite steht. Nur hat sich das in diesem Fall wie eine 1:1 Kopie von Tink aus der Wicked Reihe angefühlt.
Generell erinnert der Ablauf der Story sehr an die Wicked Reihe. Trinity jagt Dämonen, wird dabei von Zayne - ihrem Love Interest - unterstützt, wobei während 85% des Buches eigentlich nichts Nennenswertes passiert. Irgendein bösartiger Dämon treibt sein Unwesen und Trinity hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihn aufzuspüren. Dabei gerät sie jedoch selbst in Gefahr und im Schlussteil des Buches überschlagen sich die Ereignisse in einem Showdown, der wieder einmal durch den Verrat einer nahestehenden Person der Protagonistin ausgelöst wird. Genau das Gleiche hatten wir auch schon in Wicked. Nebenbei gibt es noch ein kurzes Wiedersehen mit Layla und Roth, das vor allem als Fan Service für Fans der Mutterreihe dienen soll. Das war's dann auch.

Wer JLAs Bücher liebt und nichts dagegen hat, zum x-ten Mal eine ähnliche Story zu lesen, der wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen, weil es nichts Neues bietet. Da wird in mir der Verdacht laut, dass man die Geldkuh immer wieder aufs Neue melken will ;-)

Fazit:

"Glühende Gefühle" ist der Reihenauftakt zu einem Spin-Off zur Dark Elements Reihe von JLA. Leider bietet die Autorin hier nichts Neues und für mich hat es sich angefühlt, als würde ich zum x-ten Mal die gleiche Story lesen, nur dass die Namen ausgetauscht wurden. Wer allerdings über diesen Umstand hinwegsehen kann, der wird auch an diesem Buch seine Freude finden. Ich war jedoch sehr enttäuscht bloss eine Kopie ihrer anderen Werke zu lesen und werde dieses Spin-Off deshalb auch nicht mehr weiterverfolgen. Mehr als 2 Sterne kann ich dieses Mal nicht vergeben.
Keine Kommentare
(© Netgalley / Thienemann-Esslinger Verlag)

Awaking - Das Erwachen der Gabe*
von Lea Weiss

Bewertung: ★★☆☆☆

YA Fantasy, 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag


*Rezensionsexemplar von Netgalley.

Inhaltsangabe:
Roses Leben wird auf den Kopf gestellt, als der Engel Chulo ihr das Leben rettet. Doch damit ist die Gefahr nicht gebannt: Roses Angreifer, gefallene Engel, fordern ihre Seele und machen weiter Jagd auf sie. Chulo setzt alles daran, sie zu beschützen – obwohl ihm jeder Kontakt zu Menschen strengstens untersagt ist. Zwischen den beiden entfacht eine große, aber verbotene Liebe. Als ihre Beziehung entdeckt wird, verstoßen die Wächterengel Chulo aus ihrem Kreis. Er opfert sich für Rose und liefert sich den Gefallenen aus – die Verwandlung in einen von ihnen droht. Nur Rose kann ihn retten, tief in ihr schlummern gewaltige Fähigkeiten …  (© Netgalley / Thienemann-Esslinger Verlag)

Meine Meinung:

Bei "Awaking" handelt es sich, soweit ich weiss, um den Debütroman der Autorin. Mit dem Thema Engeln und Romantasy hat sie bei mir direkt ins Schwarze getroffen, denn ich verschlinge nahezu jeden Fantasyroman, der Engel beinhaltet. Auch das Cover fand ich sehr ansprechend gestaltet und ich war gespannt darauf, was sich die Autorin zu der Thematik ausgedacht hatte.

Die Handlung beginnt sehr interessant: Rose schwebt in Lebensgefahr und wird unerlaubterweise vom Engel Chulo gerettet. Nach diesem Ereignis hegt sie eine gewisse Faszination für den schönen Unbekannten und will ihn unbedingt wieder treffen. Chulo hätte sie aber weder retten, noch treffen sollen und er versucht ihr deshalb aus dem Weg zu gehen, obwohl auch von seiner Seite ein gewisses Interesse für Rose bemerkbar ist. Immer wieder begibt sich Rose in gefährliche Situationen, um ihrem Retter hoffentlich noch einmal zu begegnen. Und irgendwann scheint ihr Plan tatsächlich aufzugehen.

Leider hatte der Roman so einige Schwachpunkte, weshalb mich die Story nicht so richtig packen konnte. Ein erster Kritikpunkt gilt dem Schreibstil der Autorin, der bei einer Debütautorin erwartungsgemäss noch verbesserungswürdig ausfällt. Grosse Teile der Handlung bestehen aus direkter Rede, was manchmal sehr anstrengend zu lesen war. Hinzu kam, dass es sich die meiste Zeit um total belanglose Unterhaltungen gehandelt hatte, die nicht unbedingt für die eigentliche Geschichte relevant waren und mich schlichtweg gelangweilt haben. Dabei wird fast jeder gesprochene Satz mit einem Ausrufezeichen beendet, so dass ich mich nach einer Weile unweigerlich fragen musste, ob sich die Charaktere in jeder Lebenssituation ständig anbrüllen. Ob das dem oder er Lektor/in nicht aufgefallen ist? Auch wenn es sich um eher um ein Detail handelt, konnte ich irgendwann nicht mehr darüber hinwegsehen und hatte ständig schreiende Charaktere in meinem Kopf, die ich beim Lesen nicht mehr ausblenden konnte.
Weiter ist es der Autorin leider nicht gelungen, die Charaktere so zu zeichnen, dass ich irgendwelche Sympathien für sie aufbringen konnte. Man erfährt zwar einiges über Roses tragische Vergangenheit, aber trotzdem blieb sie in meinen Augen sehr blass. Ich habe während dem Lesen leider auch keine Chemie zwischen ihr und Chulo verspürt, so dass die ganze Liebesgeschichte auf mich letztendlich sehr konstruiert und unglaubwürdig wirkte. Es blieb mir schleierhaft, was die beiden denn nun genau an dem jeweils anderen anziehend fanden, denn dafür haben sie einfach zu wenig Zeit miteinander verbracht. (Und wenn wir schon bei den Charakteren sind, eine kleine Nebensächlichkeit am Rande: Im Buch gibt es einen Charakter, der Herta heisst. Ist das nicht ein typisch deutscher Name? Da die Handlung in San Francisco spielen soll, fand ich den Namen in diesem Fall sehr unpassend gewählt.)
Die Handlung kam die ganze Zeit über leider nicht so richtig ins Rollen und irgendwann nach der Hälfte habe ich mein Interesse leider allmählich verloren, so dass ich das Buch bis zum letzten Viertel nur noch quergelesen und schliesslich ganz abgebrochen habe. Erschwerend kam hinzu, dass das Buch in sehr grosse Abschnitte eingeteilt ist und es keine richtigen Kapitelunterteilungen enthielt. Einzelne Szenenwechsel werden manchmal durch Sternchen markiert, wobei zusätzlich noch manchmal die Perspektive zwischen Rose und Chulo gewechselt wird, ohne dass man direkt weiss, aus welcher Sicht man die Geschichte gerade liest. Das hat das Lesen nicht gerade vereinfacht und nach einer Woche Lesepause fiel es mir enorm schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden, weil es eigentlich gar keinen optimalen Punkt gibt, die Geschichte zu unterbrechen, es sei denn man liest die riesigen Abschnitte zu Ende (die laut meinem Kindle erst nach fast einer Stunde Lesezeit erreicht waren).

Fazit:

Die Autorin hat für ihren Debütroman "Awaking" mit Engeln ein interessantes Thema mit viel Potential ausgewählt. Dafür erhält sie einen grossen Pluspunkt von mir. Leider wirkten aber sowohl der Schreibstil als auch die Handlung letztendlich nicht ganz ausgereift, so dass mich die Story leider nicht packen konnte. Potential ist sicher vorhanden, aber die Umsetzung ist noch verbesserungswürdig. Für dieses Buch kann ich leider (im Vergleich zu anderen Romantasy-Engel-Romanen) nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben.
2 Kommentare
(© Amazon / LYX.digital)

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie* (Hidden Legacy #1)
von Ilona Andrews

Bewertung: ★★★☆☆

Urban Fantasy, 386 Seiten
Erscheinungsdatum: 5. April 2018
Verlag: LYX.digital


*Rezensionsexemplar
 
Inhaltsangabe:
Seit dem Tod ihres Vaters ist Nevada Baylor die Hauptverdienerin in ihrer Familie. Als Privatdetektivin übernimmt sie jeden Fall, um alle über Wasser zu halten - sie lässt sich sogar auf einen Auftrag ein, der sie in Lebensgefahr bringt. Nevada soll einen mächtigen Feuermagier dingfest machen, als ihr Weg den von Connor "Mad" Rogan kreuzt. Rogan ist tödlich, sexy, eiskalt und auf der Suche nach demselben Verdächtigen wie Nevada. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit ihm zusammenarbeiten - hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch zu fliehen und der Leidenschaft, die zwischen ihnen beiden brennt. Denn Rogan geht ihr unter die Haut - aber Liebe ist in dieser Welt so gefährlich wie der Tod! (© Amazon / LYX.digital)

Meine Meinung:

Ich wollte das Buch mögen, wirklich. Aber irgendwie habe ich bis zuletzt nicht so richtig in die Geschichte hineingefunden und das obwohl das Buch sehr viele positive Aspekte hat.


Was ich mochte:

Die Charaktere: Nevada ist eine starke, junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist und die sich auch noch von einem Bad Boy wie Mad Rogan einschüchtern lässt. Dafür gibt es einen dicken, fetten Pluspunkt von mir. Ich mag es nicht, wenn die weibliche Hauptfigur schwach und hilflos dargestellt wird und dann ein sprichwörtlicher Ritter in weisser Rüstung daher kommen muss, um sie zu retten. Nein, das hat Nevada auch ohne Mann geschafft - Na ja, ganz ohne männlichen Sidekick ging es dann doch nicht, denn Mad Rogan hat sich einen Platz an ihrer Seite erschlichen, da er dasselbe Ziel verfolgt: Adam Pierce zu finden, der er es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die halbe Stadt abzufackeln. Und mit Mad Rogan hat das Autorenpaar wahrlich einen Charakter geschaffen der einfach nur sexy ist. Vielen anderen Lesern war er unsympathisch, aber ich mochte gerade seine kernige Art. Und ich konnte auch gut nachvollziehen, wieso Nevada sich so zu ihm hingezogen fühlt, denn der Junge hat einfach Charme.

Die Romantik: Damit kommen wir auch gleich zum nächsten positiven Aspekt: Die Liebesgeschichte – wenn man sie denn überhaupt so nennen kann. „Romantasy“ ist eines meiner liebsten Genres. Ich mag es einfach, wenn eine Geschichte aus einem guten Mix aus Romantik und Fantasy besteht, ohne dass eines der beiden zu kurz kommt. Und das ist dem Autorenpaar definitiv gelungen. Die beiden Hauptcharaktere üben unübersehbar eine starke Anziehung aufeinander aus, auch wenn Nevada bis zuletzt dagegen ankämpft. Das führt immer wieder zu Szenen, in denen die prickelnde Erotik zwischen den beiden spürbar wird, ohne dass tatsächlich etwas passiert.

Das Worldbuilding: Das Autorenpaar hat mit ihrer Geschichte sicher nicht das Rad neu erfunden und dennoch fand ich die Idee mit der Entstehung der verschiedenen magischen Kräfte und den Familien, die dahinter stehen, gelungen.

Was ich nicht so mochte:

Das Worldbuilding: Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Idee hinter der Welt fand ich zwar gelungen, aber die Umsetzung WIE das Worldbuilding erklärt wurde, hat mir nicht gefallen. Ich habe sehr lange gebraucht, um einen Überblick darüber zu kriegen, wie die Welt in „Hidden Legacy“ funktioniert. Manchmal hatte ich den Eindruck, als wäre ein Vorwissen vorausgesetzt worden, das ich nicht zur Verfügung hatte. Vieles wurde einfach so als Tatsache hingestellt, ohne – zumindest am Anfang – näher darauf einzugehen. Das war für mich manchmal sehr verwirrend und ich hätte mir gewünscht, dass der Leser besser in die Welt eingeführt wird, die das Autorenpaar geschaffen hat. Ich bin mir noch jetzt nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe.

Der Schreibstil: Ich weiss nicht, ob es an der Übersetzung oder tatsächlich am Schreibstil der Autoren lag, aber für mich war die Erzählweise schon sehr simpel gehalten und an manchen Stellen auch sehr sprunghaft. Manchmal liest man einen Dialog zwischen zwei Charakteren und will wissen, wie die Zankerei ausgeht, da endet das Gespräch sehr abrupt und im nächsten Absatz wird ohne Übergang die nächste Szene an einem ganz anderen Schauplatz beschrieben. Durch diese Erzählweise wurde immer wieder mein Lesefluss gestört und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass ein Abschnitt unvollständig war und irgendwo verloren gegangen ist.

Fazit: 

Die Geschichte hat viel Potential und die Charaktere sind vielschichtig und sehr sympathisch. Der etwas holprige Schreibstil und das Worldbuilding, das manchmal als neuer Leser schwierig zu verstehen ist, haben mir aber den Zugang zur Story deutlich erschwert. Dennoch werde ich die Reihe weiterverfolgen, nicht zuletzt durch das gute Zusammenspiel der beiden Protagonisten Nevada und Mad Rogan.
Keine Kommentare
Older Posts

About me

About Me
Schweizerin. Liebt Bücher. Bevorzugte Genres: Young Adult, (Urban) Fantasy, Dystopia, Thriller, (Historical) Fiction.

100 Rezensionen 80% Rezensionen veröffentlicht Professioneller Leser NetGalleyDE Challenge 2019 NetGalleyDE Challenge 2020 NetGalleyDE Challenge 2021 NetGalleyDE Challenge 2022 NetGalleyDE Challenge 2023 NetGalley Challenge 2024

Follow Me

  • Instagram
  • Goodreads
  • Bloglovin
  • Email
  • rss

Follower

Blog Archive

  • ▼  2025 (7)
    • ▼  Oktober (1)
      • [Rezension] Der Kaiser der Freude
    • ►  August (2)
    • ►  März (2)
    • ►  Februar (1)
    • ►  Januar (1)
  • ►  2024 (24)
    • ►  Dezember (1)
    • ►  November (2)
    • ►  Oktober (2)
    • ►  September (1)
    • ►  August (5)
    • ►  Juni (2)
    • ►  Mai (1)
    • ►  April (2)
    • ►  März (3)
    • ►  Februar (1)
    • ►  Januar (4)
  • ►  2023 (44)
    • ►  Dezember (2)
    • ►  November (7)
    • ►  Oktober (1)
    • ►  September (3)
    • ►  August (3)
    • ►  Juli (3)
    • ►  Juni (5)
    • ►  Mai (3)
    • ►  April (5)
    • ►  März (6)
    • ►  Februar (3)
    • ►  Januar (3)
  • ►  2022 (32)
    • ►  Dezember (4)
    • ►  November (2)
    • ►  Oktober (1)
    • ►  September (2)
    • ►  August (6)
    • ►  Juli (2)
    • ►  Juni (4)
    • ►  Mai (7)
    • ►  April (3)
    • ►  Februar (1)
  • ►  2021 (69)
    • ►  Dezember (1)
    • ►  November (5)
    • ►  Oktober (5)
    • ►  September (4)
    • ►  August (9)
    • ►  Juli (7)
    • ►  Juni (6)
    • ►  Mai (5)
    • ►  April (6)
    • ►  März (2)
    • ►  Februar (8)
    • ►  Januar (11)
  • ►  2020 (136)
    • ►  Dezember (10)
    • ►  November (9)
    • ►  Oktober (11)
    • ►  September (14)
    • ►  August (14)
    • ►  Juli (10)
    • ►  Juni (5)
    • ►  Mai (10)
    • ►  April (14)
    • ►  März (13)
    • ►  Februar (11)
    • ►  Januar (15)
  • ►  2019 (132)
    • ►  Dezember (13)
    • ►  November (12)
    • ►  Oktober (11)
    • ►  September (11)
    • ►  August (11)
    • ►  Juli (10)
    • ►  Juni (11)
    • ►  Mai (11)
    • ►  April (10)
    • ►  März (10)
    • ►  Februar (8)
    • ►  Januar (14)
  • ►  2018 (100)
    • ►  Dezember (15)
    • ►  November (8)
    • ►  Oktober (11)
    • ►  September (10)
    • ►  August (14)
    • ►  Juli (10)
    • ►  Juni (7)
    • ►  Mai (7)
    • ►  April (7)
    • ►  März (3)
    • ►  Februar (1)
    • ►  Januar (7)
  • ►  2017 (34)
    • ►  Dezember (2)
    • ►  November (1)
    • ►  Oktober (1)
    • ►  September (3)
    • ►  August (2)
    • ►  Juli (5)
    • ►  Juni (3)
    • ►  Mai (1)
    • ►  April (2)
    • ►  März (3)
    • ►  Februar (4)
    • ►  Januar (7)
  • ►  2016 (42)
    • ►  Dezember (4)
    • ►  November (2)
    • ►  September (2)
    • ►  August (3)
    • ►  Juli (6)
    • ►  Juni (11)
    • ►  März (1)
    • ►  Februar (3)
    • ►  Januar (10)
  • ►  2015 (13)
    • ►  Dezember (1)
    • ►  Oktober (2)
    • ►  September (1)
    • ►  Mai (1)
    • ►  April (3)
    • ►  Februar (3)
    • ►  Januar (2)
  • ►  2014 (27)
    • ►  Oktober (1)
    • ►  September (5)
    • ►  August (2)
    • ►  Juli (4)
    • ►  Juni (3)
    • ►  Mai (4)
    • ►  April (1)
    • ►  März (2)
    • ►  Februar (3)
    • ►  Januar (2)
  • ►  2012 (2)
    • ►  Dezember (2)
Powered by Blogger.

Empfohlener Beitrag

[Rezension] Der Kaiser der Freude

(© Hörbuch Hamburg) Der Kaiser der Freude *  von Ocean Vuong Gelesen von Fabian Busch   Bewertung: ★★★☆☆  Contemporary Fiction, Audiobook ...

Diesen Blog durchsuchen

Popular

  • SuB-Leichen-Abbau 2019
    SuB-Leichen-Abbau 2019
    (© Jennys Bücherkiste) Jenny von Jennys Bücherkiste hat die SuB-Leichen-Abbau Challenge 2019 ins Leben gerufen, nachdem sie entdeck...
  • Lesemarathon zum Sommeranfang 2020
    Lesemarathon zum Sommeranfang 2020
    Lesemarathon zum Sommeranfang 2020 Guten Morgen miteinander Dieses Wochenende findet ein Lesemarathon zum Sommeranfang statt, der von ...
  • Top Ten Thursday #19
    Top Ten Thursday #19
    Die Aktion "Top Ten Thursday" wird von Weltenwanderer durchgeführt. Eine ausführliche Erklärung zur Aktion findet unter dem L...

Hier lese ich gerne

  • Weltenwanderer
    Mitmachaktion: Bestbewertung
  • Der Duft von Büchern und Kaffee
    Unser Buchclub geht in die zweite Runde! Stimm für deinen Kandidaten ab
  • Seductive Books
    Night Jewel – Eléna Zay
  • oceanloveR
    {TTT} #83: ICE CREAM SPECIAL ♥
  • Ge(h)Schichten
    Zurückge(h)blickt August 2023
  • Buchklappe
    [Rezension | Buchtipp] Rabenprinz von Margaret Rogerson
  • Die Welt ist wie ein Buch
    [Lesestatistik] Februar 2023
  • Das Kaminzimmer
5 anzeigen Alle anzeigen

Lesechallenge

2023 Reading Challenge

2023 Reading Challenge
paperlove has read 2 books toward her goal of 75 books.
hide
2 of 75 (2%)
view books

Tags

Young Adult Audiobook Fantasy Nonfiction Contemporary Romance Romance Fiction Contemporary Fiction Science Fiction Chick-Lit Dystopia Thriller Paranormal Historical Fiction Cookbook Mystery LGBT New Adult Psychology Urban Fantasy Magic Retellings Realistic Fiction Humor Crime Memoir Classics Childrens Middle Grade Romantasy Mental Illness Christmas High Fantasy Holocaust Biography Psychological Thriller Feminism Horror Adventure Mythology Post Apocalyptic Epic Fantasy

Gesamtzahl der Seitenaufrufe

FOLLOW ME @INSTAGRAM

Created with by ThemeXpose | Distributed By Gooyaabi Templates