They Both Die at the End

by - März 17, 2018

(© Amazon / HarperTeen)
They Both Die at the End
von Adam Silvera

Bewertung: ★★☆☆☆

Young Adult Contemporary, LGBT, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 5. September 2017
Verlag: HarperTeen


Inhalt:
Stell dir vor, du erhälst kurz nach Mitternacht einen Anruf mit der Ankündigung, dass du innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben wirst. Wie wirst du mit dieser Nachricht umgehen? Mit wem wirst du die letzten Stunden deines Lebens verbringen?

Genau mit diesen Fragen hat sich Adam Silvera in "They Both Die at the End" beschäftigt. Die beiden Protagonisten Rufus und Mateo, die sich anfangs noch nicht kennen, erhalten beide kurz nach Mitternacht einen Anruf des "Death Cast", in dem sie über ihren bevorstehenden Tod informiert werden. Beide entschliessen sich wenige Stunden nach dieser Nachricht dazu, eine App zu nutzen, die einen mit einem potentiellen "letzten Freund" verbindet - also einem anderen Menschen, der ebenfalls erfahren hat, dass er in Kürze sterben wird. Und wie es das Schicksal so will, lernen sich Rufus und Mateo auf diesem Weg kennen und begleiten einander während den letzten Stunden ihres Lebens.

Meine Meinung:
Leider blieb die Idee dann auch alles, was mir an dem Buch gefallen hat. Silvera ist es leider nicht gelungen, dass ich nur die kleinste emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten aufbauen konnte. Und das hat das Buch für mich leider unglaublich zäh gemacht, denn das Schicksal von Mateo und Rufus hat mich absolut kalt gelassen.
Der zweite Kritikpunkt war die Liebesbeziehung, die sich zwischen den beiden Protagonisten entwickelt hat. Einerseits wirkte das Ganze auf mich sehr vorhersehbar und konstruiert, auf der anderen Seite habe ich während dem Lesen nicht wirklich eine Anziehung zwischen Mateo und Rufus verspürt. Für mich war das eher eine sehr tiefreichende Freundschaft, die die beiden hatten.
Der letzte Kritikpunkt betreffen die eingeschobenen Kapitel von Charakteren, die eigentlich gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hatte. Ich hatte ohnehin schon Mühe, beim Lesen am Ball zu bleiben und diese Kapitel haben meinen Lesefluss zusätzlich gestört und waren in meinen Augen einfach überflüssig.

Fazit: Eine originelle Idee, die einen zum Nachdenken anregt, aber mich leider emotional überhaupt nicht erreichen konnte. Von mir gibt es deshalb nur 2.5 Sterne.

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