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between the lines.

Lesemonat April 2022

Meine Leseflaute hat sich im April zum Glück verabschiedet und ich habe immerhin 4 Bücher gelesen und 3 Hörbücher beendet. Da ich nur zu zwei (Hör-)Büchern eine ausführliche Rezension geschrieben habe, möchte ich erneut meine Kurzmeinungen mit euch teilen, die - wie immer -


(© Piper)

Seelenspiel - Tarryn Fisher
★★☆☆☆

!ACHTUNG SPOILER!

TW: Vergewaltigung, Entführung, Krebs

Das Buch habe ich spontan in meiner Onleihe ausgeliehen, weil ich schon mehrmals um den Titel herumgeschlichen bin. Von Tarryn Fisher habe ich bisher erst ein Buch in Zusammenarbeit mit CoHo gelesen, das mich nicht vollends überzeugen konnte.

Hier war der Einstieg noch sehr vielversprechend, auch wenn die Idee mit entführten Personen, die in einer abgeschiedenen Hütte eingeschlossen werden, nicht ganz neu ist. Ich hatte deshalb eigentlich einen spannenden Thriller erwartet, der sich mit ebendiesen Begebenheiten auseinandersetzt, doch im weiteren Verlauf geht es vielmehr um die Vergangenheit der Protagonisten, die viele Schicksalsschläge mitmachen musste. Und ehrlicherweise ist genau das mein Hauptkritikpunkt: Es waren einfach zu viele verschiedene Themen, denen die Autorin meiner Meinung nach nicht gerecht geworden ist. Statt sich auf psychische Instabilität und PTSD infolge einer Vergewaltigung  zu fokussieren, pfeffert Fisher irgendwann noch halbherzig das Thema Brustkrebs mit rein, wobei ich aufgrund der Masse der Themen den Anschein hatte, dass sie einem Dramaeffekt dienen sollten und die Autorin nicht die notwendige Sensibilität in der Ausarbeitung dieser doch sehr wichtigen Themen aufgebracht hat.
Die Geschichte verliert irgendwann ihren roten Faden und Fishers sehr simpler und wenig überzeugender Schreibstil hat nicht gerade dazu geführt, dass die Verwirrung auf meiner Seite kleiner geworden ist.

Bis zuletzt hatte ich gehofft, dass die vielen losen Fäden am Ende wenigstens zu einem grossen Ganzen führen würden, das bei mir ein "Aha-"Effekt auslöst - aber das blieb (wie auch schon bei ihrem Buch mit CoHo) leider aus, sodass mich die Auflösung am Ende ziemlich unbefriedigt und mit einigen Fragezeichen zurückgelassen hat. Die Geschichte hätte auch mit weniger Themen gut, wenn nicht sogar besser funktioniert. Für mich hat die Autorin sich zu wenig mit den einzelnen Themen auseinandergesetzt, denn sie vermischt Symptome verschiedener psychischer Erkrankungen, als hätte sie der Protagonistin einfach alles angedichtet, das sie mal irgendwo gehört oder gelesen hat.
Ich arbeite ja ausserdem im psychoonkologischen Bereich mit Krebserkrankten und mir sind die Haare zu Berge gestanden, als die Autorin eine Szene schildert, in der die Protagonistin auf dem OP-Tisch(!) entscheidet, dass sie keine Brustrekonstruktion will und der zuständige plastische Chirurg dies ohne zu hinterfragen hinnimmt und dann aus dem OP verschwindet. So läuft das nicht mal annähernd in der Realität.

Ich könnte noch etliche dieser Beispiele anführen. Aber ich denke, diese Auswahl reicht aus, um meinen Kritikpunkt klarzumachen, dass Fisher einfach schludrig oder zu wenig recherchiert hat.

Das Buch muss man nicht gelesen haben.


(© Aufbau)

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood
★★★☆☆

Eigentlich wollte ich hier eine längere Rezension schreiben, aber habe es aus Zeitgründen mal wieder nicht geschafft.

Das Buch wurde ja irrsinnig auf Goodreads gehyped und rückblickend kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum. Abgesehen davon, dass die Handlung im universitären Forschungssetting spielt (in dem Frauen unterrepräsentiert sind, wie die Autorin nicht müde wird, im Buch immer wieder zu betonen), bietet die Liebesgeschichte nicht viel Neues. Die Protagonistin bandelt mit einem Professor an (der natürlich Anfang 30 und nicht, wie in der Realität 50+ Jahre alt ist), weil sie ihrer besten Freundin vorgaukeln will, dass sie eine Beziehung hat, damit diese sich endlich mit dem Ex der Protagonistin einlässt. Klingt total haarsträubend und weit hergeholt und ist es auch.
Das Buch ist niedlich, aber that's it. Viele Szenen wirkten wahnsinnig konstruiert und vorhersehbar, und für meinen Geschmack wurde das "will-they-won't-they" ein bisschen zu sehr ausgereizt, sodass ich am Ende froh war, als es endlich zum langersehnten Happy-End kommt, das man schon von Anfang an vorhersehen kann.

Kann man als kurzweilige Lektüre zwischendurch mal lesen, aber jetzt - knapp eine Woche später - ist erstaunlich wenig Erinnerung an den Inhalt bei mir hängen geblieben.

 
(© Greenwillow Books)

Gallant - V.E. Schwab
★★☆☆☆

Ich mag Schwabs Bücher eigentlich sehr gerne, aber das hier war gar nicht mein Fall. Das Buch hat keinerlei roten Faden und erst nach(!) zwei Dritteln des Buches passiert mal was.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und beschreibend und ich kann verstehen, dass viele Leser:innen davon schwärmen, aber mein Fall war es nicht. Ich hätte gerne mehr Story, dafür weniger Umschreibungen gehabt.
Die Charaktere blieben für meinen Geschmack zu blass und ich fand es irritierend, dass die Protagonistin nach Jahren einige ihre Verwandten wieder trifft, dann jedoch kaum mit ihnen interagiert - und das, obwohl sie so viele Fragen zu Gallant hat.
Das kann Schwab deutlich besser.

 

(© aufbau audio)
Die vier Winde - Kristin Hannah
★★★★☆

Das war wirklich eine unglaublich bedrückende Geschichte. Die ganze Zeit über hatte ich gehofft, dass Elsa doch endlich mal ein bisschen Glück verdient hätte - aber leider bleibt ihr das bis zum Schluss verwehrt. Das Hörbuch hat mir trotz der beklemmenden Thematik sehr gut gefallen und Luise Helm ist ohnehin die beste Sprecherin, die man sich für historische Romane wünschen kann. Ein Stern Abzug gibt es dennoch, weil das Buch zwischendurch seine Längen hatte - und ich habe bereits die gekürzte Version gehört.
Schön fand ich aber, dass hier fast ausschliesslich weibliche Figuren im Zentrum gestanden sind.


(© HörbucHHamburg)
Das Seelenhaus - Hannah Kent
★★★☆☆

"Das Seelenhaus" ist eine Art historischer Krimi, der auf wahren Begebenheiten beruht. Das Setting in Island hat mir besonders gut gefallen, denn ich habe bislang wahrscheinlich noch keinen Roman gelesen, der auf dieser wunderschönen Insel spielt (die ich auch gerne mal im echten Leben bereisen möchte!). Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die düstere Atmosphäre, die die Autorin allein durch ihre Worte vermitteln konnte.
Agnes Schicksal hat mich zwar sehr mitgenommen, aber leider verläuft die Erzählung sehr langsam und unaufgeregt, dass bei mir nicht wirklich Spannung aufkommen wollte. Es wird zwar nach und nach aufgeklärt, was sich damals wirklich abgespielt hat, aber so richtig packen konnte mich die Handlung nicht.
Auch die Charaktere sind in meinen Augen sehr unnahbar und blass geblieben und ich konnte gerade zu den vielen Nebencharakteren, die ebenfalls wichtige Rollen einnehmen, keine wirkliche Bindung aufbauen.

Die Sprecher:innen machen ihre Sache gut und die Abwechslung zwischen der männlichen und weiblichen Erzählstimme, hat mir gut gefallen.

Aufgrund meiner Kritikpunkte vergebe ich abschliessend durchschnittliche 3 Sterne - ich kann die vielen guten Bewertungen aber dennoch nachvollziehen. Ich bin nur leider kein Fan von Slow Pace Romanen.
7 Kommentare

Lesemonat März 2022

Als Erstes möchte ich mich für die lieben Kommentare bedanken. Leider ist im März auf meinem Blog nicht viel passiert. Das liegt in erster Linie daran, dass ich (noch) nicht in meinen alten Leserhythmus zurückgefunden habe und ich unglücklicherweise seit meiner Rückkehr an einer Leseflaute leide, die auch jetzt noch nicht ganz vorüber ist. Ganz untätig war ich allerdings nicht, denn ich habe immerhin je zwei Bücher/Hörbücher im März gehört bzw. gelesen. Ich hatte allerdings nie genug Lust oder Inhalt, um eine ausführliche Rezension zu schreiben und habe deshalb jeweils mein Fazit nach Abschluss der (Hör-)Bücher in sehr ehrlichen, subjektiven und direkten Kurzmeinungen kundgetan, die sich meistens nur auf 1-2 Aspekte beziehen und den Rest ausser Acht lassen - deshalb hätten sie sich auch nicht als vollständige Rezensionen auf meinem Blog qualifiziert.
Damit es auf meinem Blog aber nicht ganz so leer bleibt, möchte ich die Kurzmeinungen nun doch als gesammelter Monatsrückblick hier mit euch teilen. 

(© C. Bertelsmann)

Meine dunkle Vanessa - Kate Elizabeth Russell
★★★★☆

TW: sexueller Missbrauch

Das Buch ist echt keine leichte Kost. Es ist unfassbar, wie ekelhaft und manipulativ ein Charakter eigentlich sein kann. Und gleichzeitig fand ich es beeindruckend, welche Gefühle von Abscheu und Ekel die Autorin beim Lesen bei mir wecken konnte. Ein wirklich wichtiges Buch, das ein erschütterndes Thema behandelt und das man nicht mal eben nebenher lesen kann. Ein Stern musste ich trotzdem abziehen, weil ich das Buch manchmal etwas zu langgezogen gefunden habe und einige Beschreibungen (abseits des eigentlichen Themas) sich manchmal wie Lückenfüller angefühlt haben. Insgesamt aber ein empfehlenswertes Buch.


Für immer ein Teil von dir - Colleen Hoover
★★★★☆

(© dtv)
CoHo beschreibt in ihrer Danksagung perfekt, was ihre Bücher für mich bedeuten: Eine kurze Flucht aus der Realität. Ich mag ihren gefühlvollen Schreibstil einfach und ihre Bücher machen mir einfach Spass beim Lesen. Das war auch hier der Fall.
Die Grundidee mochte ich, auch wenn sie natürlich mal wieder (etwas übetrieben) viel Drama mit sich bringt. Der Storyverlauf war aber dann schon sehr vorhersehbar und besonders das in meinen Augen etwas abrupte und übereilte Happy End, wirkte als solches schon sehr konstruiert. Nichtsdestotrotz hat CoHo mir wieder ein paar schöne Lesestunden beschert, deshalb vergebe ich - trotz einiger Schwächen - wohlwollend 4 Sterne. Ihre Bücher sind einfach mein Guilty Pleasure. Und wenn es in der Realität schon so oft kein Happy End gibt, ist es zumindest schön, ab und zu eines in Bücher wiederzufinden, das einem ein zufriedenes Lächeln beschert. ;)
 
 
(© Argon)

Love Your Sex - Gianna Bacio
★★★☆☆

Über dieses Hörbuch bin ich zufälligerweise auf Spotify gestolpert und das Thema hat mich angesprochen. Gianna Bacio führt wirklich gut in die Grundlagen eines gesunden Sexlebens ein und erläutert die wichtigsten Komponenten, die u.a. aus der Psychotherapie/Sexualtherapie stammen (wie Achtsamkeit, Atemübungen und Kommunikationsregeln). Nur leider war für mich nahezu gar nichts Neues dabei, sodass sich das Buch eher für Menschen eignet, die sich beim Thema Sexualität noch gar nicht auskennen und/oder gerade beginnen, sexuell aktiv zu werden. All das, was hier erzählt wird, findet man auch in gefühlt jedem Podcast zum Thema Sex auf Spotify. Mir war das Hörbuch zudem zu breit gefächert und ich hätte es spannender gefunden, wenn sich Gianna vielleicht spezifisch auf die Kommunikation fokussiert hätte, statt mehrmals zu betonen, wie wichtig Kommunikation für eine gesunde/erfüllende/gute Sexualität ist - denn das sollte wohl jedem erwachsenen Menschen klar sein. ;)

 

Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit - Mai Thi Nguyen-Kim
★☆☆☆☆

(© Argon)
Eigentlich fand ich Mai bisher mit ihren Youtubevideos (insb. zur und während der Coronakrise) sehr sympathisch, aber dieses Buch war nichts.
Einerseits hat das Buch für mich praktisch gar keine neuen Infos zutage gebracht, denn wer weiss denn heutzutage noch nicht, dass es keine wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit von Homöopathie gibt, oder Persönlichkeit und Intelligenz nicht allein genetisch bestimmt sind?
Hier hätte ich deutlich innovativere Streitfragen erwartet...

Am schlimmsten fand ich aber das Kapitel eher am Anfang des Buches, in dem Mai sich auf total abgehobene und hochnäsige Weise über die psychologische Wissenschaft lustig macht und ihr quasi unterstellt, dass man ja immer einen Zufallseffekt finden würde, der signifikant ist, wenn man ein Experiment nur lange genug wiederholt. Sie unterstellt psychologischen Forschenden sogar, dass diese quasi alles so hinbiegen, dass es am Ende interessant wirkt. Als Beispiel zieht sie den total veralteten Zusammenhang zwischen Aggressivität und Videospielen heran - etwas, das meiner Meinung nach in erster Linie nicht von Psycholog:innen propagiert wird, sondern von den Medien. Mai stellt es so hin, als wären psychologische Studien im Vergleich zu anderen Wissenschaften nicht ernstzunehmen und wirft dann ganz neunmalklug mit Begriffen wie dem Publication Bias um sich, um ihre Behauptung zu untermauern. Guess what? Der Publication Bias (sowie viele andere typische Fehlerquellen in der Forschung) betrifft nicht nur psychologische Studien, sondern auch alle andere Forschungsfelder. Ich selbst habe einen Masterabschluss in Science of Psychology und mein Studium hat gefühlt zur Hälfte nur aus Statistik, Methodik und Forschungsmethoden bestanden, bei dem wir nicht nur lernen, wie Studien aufgebaut sind und funktionieren, sondern auch, welchen Biases sie unterliegen können und welche Probleme dies nach sich zieht.
Lustigerweise musste ich die ganze Zeit daran denken, dass sie ihre Kritik wohl mal besser an Studien aus der Pharmaindustrie übt, denn die haben bestimmt mehr Dreck am Stecken, als jede psychologische Studie. Und tatsächlich nimmt Mai einige Kapitel später Stellung zur Pharmaindustrie und lobt diese - zu meiner anfänglichen Überraschung - in den Himmel. Als sie dann aber zugibt, dass ihr Mann in ebendieser Pharmaindustrie tätig ist, wurde mir dann einiges klar.

Abschliessend ist wohl klar, dass Mai hier mit einem sehr viel grösseren Bias ihre vermeintlich fundierten wissenschaftliche Behauptungen zum Besten gibt, als sie es psychologischen Studien anlasten will. Sehr enttäuschend und für mich hat sie sehr viele Sympathiepunkte eingebüsst.
Dieses (Hör-)Buch kann man sich sparen, denn hier findet man nur eine eher subjektive Sichtweise von "Wirklichkeiten", die für mich allesamt nicht neu waren.

10 Kommentare

Top & Flop of the Month

Heute stelle ich euch wieder meine Top und Flop Bücher aus dem letzten Lesemonat vor. Wie immer, seid ihr herzlich eingeladen, ebenfalls an dieser monatlichen Aktion teilzunehmen und mir einen Link zu eurem Beitrag in der Kommentarfunktion zu hinterlassen. Alle weiteren Infos zur Aktion findet ihr hier.

Top & Flop im Juli 2021

Im Juli habe ich mich hauptsächlich meinen noch offenstehenden Rezensionsexemplaren auf Netgalley gewidmet, da gerade die Netgalley Challenge 2021 stattfindet. Insgesamt habe ich 10 Bücher geschafft, wovon die Hälfte allerdings Hörbücher waren. Ausserdem habe ich ein Buch abgebrochen (das ich für meine Lesestatistik nicht mitgezählt habe), das ich aber trotzdem zu meinem Monatsflop küren muss.
 

Top

(© Eisele)
Ein richtiges Monatshighlight mit fünf Sternen war im Juli leider nicht dabei, dafür hat mich "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" von Mary Beth Keane überzeugt. Das Buch enthält ein Familiendrama mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einem eher ruhigen Erzähltempo, das ohne grosse Spannungskurve auskommt. Trotzdem war es faszinierend, die einzelnen Charaktere beim Älterwerden zu begleiten. Das Buch kann ich vor allem Fans von Celeste Ng  empfehlen, da mich dieses Buch hier sehr an Ngs Bücher erinnert hat.  (Vollständige Rezension)



Flop

(© Impress)

Mein Monatsflop war, wie bereits angekündigt, gleichzeitig auch mein einziges Buch, das ich im Juli abgebrochen habe. Es handelt sich um "The Run. Die Prüfung der Götter", einem Fantasy-Einzelband, dem eine vielversprechende Idee zugrunde liegt, der die Autorin aber meiner Meinung nach leider letztendlich nicht gerecht geworden ist. Zum einen war mir das Worldbuilding (für einen Einzelband) zu verwirrend geschildert, zum anderen bedient sich die Autorin nicht nur vielen gängigen Klischees des Young Adult Genres, sondern kopiert auch gleich einmal 1:1 eine Szene aus Harry Potter. Mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen, deshalb habe ich es nach knapp der Hälfte abgebrochen. (Vollständige Rezension)
 


Und jetzt bin ich schon sehr auf eure Top & Flops gespannt. Welche Bücher konnten euch im letzten Monat besonders überzeugen und welche haben euch enttäuscht zurückgelassen?



36 Kommentare

Top & Flop of the Month

Heute stelle ich euch wieder meine Top und Flop Bücher aus dem letzten Lesemonat vor. Wie immer, seid ihr herzlich eingeladen, ebenfalls an dieser monatlichen Aktion teilzunehmen und mir einen Link zu eurem Beitrag in der Kommentarfunktion zu hinterlassen. Alle weiteren Infos zur Aktion findet ihr hier.

Top & Flop im Juni 2021

Ja, ich muss zugeben, dass ich seit längerem keinen Monatsrückblick mehr gepostet habe und ich gelobe Besserung! Auslöser war unter anderem eine länger andauernde Leseflaute, wahrscheinlich ausgelöst durch ein länger andauerndes Stimmungstief, die mir auch die Motivation fürs Bloggen geraubt haben. Da es in diesem Monat aber endlich mal wieder ein Lesehighlight gegeben hat, nutze ich die Chance, den Monatsrückblick wieder zu reaktivieren.
 

Top

(© Heyne)
"Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" ist nicht nur mein Top of the Month, sondern auch eines meiner bisherigen Jahreshighlights. T.J. Klune hat in diesem Buch eine liebenswerte, humorvolle und leichte Version von "Die Insel der besonderen Kinder" geschaffen und nicht nur vielschichtige, facettenreiche Charaktere kreiert, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe, sondern mit seinem wundervollen und amüsanten Erzählstil auch dafür gesorgt, dass ich immer wieder Schmunzeln musste beim Lesen. Ein fantastisches Buch mit wundervollen Botschaften zum Thema Akzeptanz und Toleranz, die noch dazu Diversität enthält. Eine absolute Leseempfehlung! (Vollständige Rezension)

(© St. Martin's Press)

Flop

"Things You Save in a Fire" war das letzte Buch, das ich für meine "5*-Average Rating Challenge" lesen musste und leider eine Enttäuschung. Das Buch ist durch und durch Chick-Lit und bedient sich nahezu allen Klischees, die das Genre zu bieten hat. Weder die Story, noch die Ausarbeitung der Charaktere konnten mich überzeugen, da alles sehr vorhersehbar, stereotyp und konstruiert wirkt. Zudem werden einige ernste Themen erwähnt, denen die Autorin letztendlich nicht gerecht wird, was mich sehr enttäuscht zurückgelassen hat. Eine Chick-Lit, die ich leider gar nicht weiterempfehlen kann. (Vollständige Rezension)


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Top & Flop of the Month

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Top & Flop im Januar 2021

Im Januar habe ich etwas weniger als sonst gelesen, genau genommen insgesamt 7 Bücher, wovon allerdings drei Hörbücher waren. Das bedeutet, dass ich "nur" 4 Bücher gelesen und beendet habe, was für meine Verhältnisse wenig ist. Woran es liegt, kann ich gar nicht sagen. Irgendwie war mir oft nicht nach Lesen zumute. Auf der anderen Seite gelingt es mir bisher ganz gut, meine Lese-Vorsätze beizubehalten meinen SuB abzubauen. Meine Bewertungen im Januar sind eher durchwachsen ausgefallen, deshalb fiel es mir schwer, ein Monatshighlight zu küren. Zum Glück konnte ich heute Morgen noch ein Hörbuch beenden, das mit 4 Sternen mein bestbewertestes Buch im Januar war. :D
 

Top

(© Argon Sauerländer)
"Mein Herz und andere schwarze Löcher" stand schon länger auf meiner Leseliste und nachdem ich das Hörbuch auf Spotify entdeckt hatte, bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen bzw. hören. Es wird die Geschichte zweier suizidgefährderter Jugendlicher erzählt, die sich durch einen Suizidpakt näher kommen und einiges gemeinsam erleben, dass ihre ursprünglichen Suizidpläne in Frage stellen. Ein sehr sensibles und heikles Thema, das aber sehr schön erzählt wird - wenn auch aus psychologischer Sicht einige Kritikpunkte bestehen. Wenn ich Zeit habe, folgt vielleicht noch eine ausführlichere Rezension, indem ich besagte Punkte etwas ausführe. Insgesamt aber eine tragisch-schöne Geschichte mit einem mehr oder weniger Happy End, das mir ein paar kurzweilige Hörstunden beschert hat.

(© Lyx)

Flop

Beim Flop hatte ich Mühe mich zu entscheiden, denn im Januar war zwar kein 1-Sterne Buch dabei, dafür aber gleich sage und schreibe drei(!) 2-Sterne Bücher. Ich habe mich letztendlich für "Rockstars küsst man nicht" entschieden, eine SuB-Leiche, die schon seit Jahren darauf gewartet hatte, gelesen zu werden. Damals war mein Lesegeschmack noch ein bisschen anders, wie man unschwer an dem Erotik bzw. New Adult Genre dieses Buches erkennen kann. Und leider war das Buch genauso platt und schlecht geschrieben, wie ich es befürchtet hatte. Das Buch muss man definitiv nicht gelesen habe, da jegliche Klischees aus der Klischeeschublade des Genres in das Buch gepackt wurden. :D Meine Kurzmeinung zum Buch könnt ihr hier nachlesen.


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Top & Flop of the Month

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Top & Flop im November 2020

Ich bin in diesem Monat fast eine Woche zu später dran, als normalerweise, um mein Top und Flop des vergangenen Lesemonats zu küren. Irgendwie rennt sie Zeit im Moment nur so dahin und neben meiner Arbeit und Freundinnen treffen, hatte ich so gar keine Energie für meinen Blog mehr. Aber hier sind sie nun, besser spät als nie - mein Monatshighlight und mein Flop des Monats. Im November war tatsächlich ein Buch dabei, das nicht nur mein Monats- sondern wahrscheinlich gleich mein Jahreshighlight und insgesamt eines der besten Bücher ist, das ich je gelesen habe.
 

Top

(© Tor Books)
Mein Monats- bzw. Jahreshighlight ist das erst kürzlich erschienene Buch von Bestsellerautorin V.E. Schwab geworden: The Invisible Life of Addie LaRue. Das Buch erscheint im Mai 2021 bereits auf Deutsch, aber all denjenigen, die der englischen Sprache mächtig sind, empfehle ich, das Buch bereits jetzt auf Englisch zu lesen! Ich habe es bereits vor mehr als zwei Wochen beendet und wollte schon lange eine Rezension dazu schreiben, aber leider habe ich bisher nie die Zeit dafür gefunden. Und ich weiss auch gar nicht, wie ich meine Meinung zu so einem tollen Buch in Worte fassen soll. Es geht um eine unsterbliche junge Frau, die sehr unbedacht einen teuflischen Fluch eingeht, ohne sich vorher Gedanken um die Konsequenzen gemacht zu haben. Sie wünscht sich, unendlich lange zu leben, doch der Haken an der Sache ist, dass sich niemand mehr an sie erinnert, sobald Addie aus deren Gesichtsfeld verschwindet. Und so lebt sie zwar ein unendliches, dafür aber sehr einsames Leben.
Das Buch enthält eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mein Herz höher schlagen liess. Und lustigerweise handelt sich nicht um die Beziehung, die im Klappentext angedeutet wird, denn es gibt einen geheimnisvollen, jungen Mann, der Addie schon ihr Leben lang begleitet und eine seltsame Faszination für sie hegt... Mehr will ich nicht verraten. Lest einfach das Buch! Das Englisch ist leicht verständlich und Schwab hat einen so tollen Schreibstil, dass ich eine Achterbahn der Gefühle durchgemacht habe! :D

Flop

(© Reclam / Sony Music Entertainment)
Ich musste für eine Bingo-Challenge noch ein Buch mit einem gelben Cover lesen und habe mich deshalb für ein Reclam Hörbuch von Die Schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf entschieden, das man auf Spotify hören kann. Meine Meinung habe ich in einer Kurzmeinung zusammengefasst, die ich euch direkt hier in den Blogpost einfüge:

"Ich musste das Buch vor 15 Jahren schon einmal in der Schule lesen und mein 30-jähriges Ich fragt sich gerade, wie mein 15-jähriges Ich verstanden hat, worum es in dem Buch geht. Aber vielleicht ist es auch leichter verständlich, wenn man die Handlung zu Tode analysiert, jeden Satz auseinander nimmt und es vor allem vom Deutschlehrer vorgekaut bekommt, was der Autor denn eigentlich mit seinem Werk sagen will.
Ihr seht, ich hatte Mühe mit dem Buch - und das, obwohl ich selbst Schweizerin bin und die berndeutschen Mundart Begriffe verstanden habe. Es hat echt lange gedauert, bis ich gecheckt habe, dass es sich um zwei verschiedene Geschichten handelt und die eine Geschichte, in der anderen erzählt wird. Ich fand den Schreibstil richtig anstrengend, altbacken und dadurch schwer verständlich. Und der Sprecher hat das Zuhören auch nicht unbedingt erleichtert, weil er eher eine langweilige Erzählweise hatte und mir seine Stimme nicht so richtig sympathisch geworden ist.
Die Handlung an sich ist total absurd und wie eine alte Sage: Eine junge Frau schliesst einen Pakt mit dem Teufel und "verkauft" das nächstgeborene ungetaufte Kind für ein paar Buchen an den Teufel und will den Teufel anschliessend austricksen - was natürlich nicht einfach so geht. Als Strafe wächst ihr eine schwarze Spinne aus der Wange. That's it - mehr oder weniger.

Für mich ein Klassiker, den ich leider besser in Erinnerung hatte, als er ist. Es gibt meiner Meinung nach deutlich bessere Klassiker aus der Reclam Reihe - auch solche, die trotz ihres Alters nicht so schwer verständlich sind, wie Gotthelfs Schreibstil. Vielleicht bin ich aber literarisch auch einfach zu ungebildet, das Buch zu verstehen. ;-) Mir hat's leider nicht gefallen.
."


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Top & Flop im Oktober 2020

Und schon wieder ein Monat vorbei. Ich weiss gar nicht, wo dieses Jahr die Zeit geblieben ist. Und das ausgerechnet mit Corona. Irgendwie konnte ich mich auch gar nicht so richtig daran erinnern, was ich in diesem Monat alles gelesen habe. Ein Blick in meine Goodreads Statistik hat dann gezeigt, dass im Oktober leider auch kein richtiges Highlight für mich dabei war. Deshalb habe ich einfach das Buch als Top ausgewählt, das mir am besten in Erinnerung geblieben ist.
 

Top

(© aufbau audio)
- Triggerwarnung: sexueller Missbrauch -
Dieses (Hör-)Buch habe ich in der Spotify Bibliothek entdeckt, nachdem ich auf der Suche nach einem Buch einer asiatischen Autorin gewesen bin, das ich für eine Bingo-Challenge lesen sollte. Ich habe mich ohne jegliche Vorinformationen auf das Buch eingelassen und war dann dementsprechend erstaunt - ja auch schockiert - was mich erwartet hatte. In der ersten Hälfte geht es um die Kindheit der Protagonistin, in der sexueller Missbrauch thematisiert wird. Und das teilweise so explizit, dass das Buch aus meiner Sicht unbedingt eine Triggerwarnung benötigt hätte, denn gerade eine sehr explizite Szene ist nur schwer ertragbar. In der zweiten Hälfte ist die Protagonistin erwachsen und die Handlung nimmt eine so skurrile Wendung, dass ich gar nicht verraten kann, worum es eigentlich geht, ohne zu spoilern. Wer öfter Bücher von japanischen Autor:innen liest, wird vermutlich nicht so schnell schockiert sein, aber mein abschliessendes Fazit war tatsächlich: WTF habe ich das gerade gehört?! Das Ende war so verstörend und irgendwie auch verwirrend, dass ich das Buch nicht so schnell vergessen werde.

Flop


(© Luebbe Audio)
Zu meinem Monatsflop möchte ich eigentlich gar nicht so viel sagen, sondern kopiere einfach meine Kurzmeinung von Goodreads hier rein, die selbsterklärend sein sollte, warum gerade dieses Buch für mich als Flop zu bezeichnen ist:

"Es ist ja kein Geheimnis, dass CC ein grosser Fan von Harry Potter ist und ihre TMI-Reihe auf einer ursprünglichen Fanfiction zu Harry Potter beruht. Aber was sich die beiden Autorinnen hier geleistet haben, ist schlicht und ergreifend als Plagiat zu bezeichnen. Wenn ich nicht so verärgert wäre, müsste ich die beiden für ihre Dreistigkeit fast bewundern. Es geht dabei nicht mal darum, dass beide Reihen in einer magischen Schule spielen, nein - die Autorinnen haben hier ganze Szenen und Charaktere fast 1:1 aus Harry Potter kopiert. Der besondere Junge als Protagonist, verstorbene Elternteile, ein Freundschaftsduo bestehend aus zwei Jungs und einem Mädchen, ... die Liste ist endlos. Das Ende setzt dem Ganzen schliesslich die Krone auf, denn die Autorinnen haben tatsächlich die Krankenflügel-Szene aus Harry Potter 1:1 kopiert. Ich war beim Zuhören so wütend, dass ich mein iPhone am liebsten gegen eine Wand geschleudert hätte, damit ich nicht mehr länger zuhören muss. xD

Nein, einfach Nein. Wenn ich könnte, würde ich diesem dreisten Plagiat 0 Sterne vergeben. Das ist eine Frechheit, was sich diese beiden mittelmässigen Autorinnen hier geleistet haben. Schämt euch!!! (Und ich bin erstaunt, dass so ein Plagiat tatsächlich noch von einem Verlag veröffentlicht wurde)."


Ich denke, damit ist alles gesagt. :D


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Top & Flop of the Month

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Top & Flop im September 2020

Nachdem ich bis Mitte September fast vier Wochen Urlaub geniessen konnte, hiess es Mitte September für mich, wieder eine neue Stelle anzutreten. Sie ist ganz anders, als vorher, aber ich bin froh, dass ich diesen Wechsel gewagt habe. Bis Mitte September hatte ich dementsprechend viel Lesezeit zur Verfügung, ich habe aber in der zweiten Monatshälfte gemerkt, wie ich nach der Arbeit abends meistens zu müde war, um mich noch auf ein Buch konzentrieren zu können, deshalb wird es von der Lesemenge her sicher wieder etwas weniger werden. Im September habe ich insgesamt 10 Bücher gelesen, wobei zwei davon Hörbücher waren.
 

Top

(© Fischer KJB )
Mein Monatshighlight war eine kleine Überraschung, weil ich mich sehr spontan für Leseexemplar auf Netgalley beworben hatte und nicht erwartet hätte, dass sich hinter dem Buch eine so fesselnde Geschichte verbirgt, dass ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass Der Tag, an dem die Welt zerriss, der Reihenauftakt zur Vortex-Trilogie, eines meiner Jahreshighlights sein könnte. Und meine Begeisterung hat mir gezeigt, dass ich wieder vermehrt Dystopien lesen sollte, denn zuletzt war es vor allem wieder dieses Genre, das mir viele tolle Lesestunden beschert hat. Wer die Reihe noch nicht kennt und dystopische Young Adult Romane liebt, dem kann ich die Vortex-Reihe nur wärmstens empfehlen!
(» Zur ganzen Rezension)
 
 

Flop

(© Audio Media Verlag)
Auch bei meinem Flop musste ich nicht lange überlegen, denn "Love Letters to the Dead" war für mich fast auf ganzer Linie eine Enttäuschung. Ich hatte das Buch ursprünglich schon einmal vor ein paar Jahren begonnen, es aber nach 15% bereits abgebrochen. Und ich bin rückblickend überrascht, wie gut mein Bauchgefühl bereits nach wenigen Kapiteln war, denn nachdem ich die Geschichte beim zweiten Versuch als Hörbuch bis zum Ende gehört habe, hat sie mich nicht weniger enttäuscht zurückgelassen, als damals. Das Buch besteht zu 2/3 aus belanglosem Schulalltag einer Teenagerin, nur um dann kurz vor Schluss ein äusserst sensibles Thema in den Raum zu werfen, das aber letztendlich weder glaubhaft, noch mit der nötigen Sensibilität umgesetzt wurde. Von diesem Buch kann ich nur abraten!
(» Zur ganzen Rezension)



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Top & Flop of the Month

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Top & Flop im August 2020

Ich hatte im August nach knapp 3,5 Jahren meinen letzten Arbeitstag, was sich noch etwas befremdlich anfühlt. Ursprünglich hatte ich ja vor ins Ausland zu reisen, aber da das nun nicht möglich ist, werde ich Mitte September eine neue, befristete Stelle antreten. Bis dahin habe ich mal längere Zeit Ferien, die ich im Moment in vollen Zügen geniesse. Nur zum Lesen komme ich im Moment irgendwie nicht, weil mich das schlechte und kalte Wetter so träge macht. Trotz allem sind es im August insgesamt 10 Bücher geworden, wobei vier davon Hörbücher waren, eines ein Kinder-Bilderbuch und eines ein etwas kürzeres Sachbuch. Meinen Flop des Monats habe ich nicht zu diesen 10 Büchern gezählt, weil ich das Buch abgebrochen habe.

Top

(© Oetinger audio)
Mein Monatshighlight in diesem Monat war ausgerechnet ein Reread von "Die Tribute von Panem #2 - Gefährliche Liebe". Ich hatte gar nicht mehr präsent, wie gut diese Fortsetzung der Hunger Games Reihe ist und wurde dadurch positiv überrascht, selbst wenn mich die Plot Twists beim zweiten Lesen bzw. Hören natürlich bereits bekannt waren. Bei vielen anderen YA Trilogien ist es ja leider oft der Fall, dass der zweite Band sehr träge erscheint und sich nur wie eine Überbrückung zum finalen Teil liest. Das war hier definitiv nicht der Fall und ich würde abschliessend sogar behaupten, dass es sich hier um den besten, spannendsten und emotionalsten Teil der Reihe handelt. Die Hunger Games Reihe ist und bleibt meine Nummer 1 aller Dystopien - ein must-read für jeden, der dieses Genre genauso liebt, wie ich!  
(» Zur ganzen Rezension)


Flop

(© The Dial Press)
Mein Monatsflop war Untamed von Glennon Doyle, das ich im Zuge meiner "4*+ Rating Challenge" lesen sollte. Ich hatte zuvor weder jemals etwas von der Autorin, noch etwas von dem Hype um ihre Bücher mitgekriegt, deshalb habe ich das Buch relativ unvoreingenommen begonnen. Das Buch soll eine Mischung aus Memoiren und Selbsthilfe sein, wobei "Female Empowering" das zentrale Thema der verschiedenen Anekdoten der Autorin sein soll. Die verschiedenen Erzählungen wirkten auf mich aber eher wie eine Selbstbeweihräucherung der Autorin, in denen sie immer wieder betonen musste, was für eine tolle Frau/Mutter/Unternehmerin/whatever sie ist. Die eigentliche Botschaft des Buches war für mich nicht ersichtlich und ich hatte den Eindruck, dass das Buch total überbewertet ist, weil es unter anderem auch von der Schauspielerin Reese Witherspoon aktiv beworben wurde. Mich konnte das Buch weder inspirieren, noch wirklich abholen, deshalb habe ich es nach rund der Hälfte genervt abgebrochen.
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Und jetzt bin ich schon sehr auf eure Top & Flops gespannt. Welche Bücher konnten euch im letzten Monat besonders überzeugen und welche haben euch enttäuscht zurückgelassen?
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Top & Flop of the Month

Es ist wieder Zeit meine Top und Flop Bücher aus dem letzten Lesemonat vorzustellen. Wie immer, seid ihr herzlich eingeladen, ebenfalls an dieser monatlichen Aktion teilzunehmen und mir einen Link zu eurem Beitrag in der Kommentarfunktion zu hinterlassen. Alle weiteren Infos zur Aktion findet ihr hier.

Top & Flop im Juli 2020

Ich hatte im Juli, wie auch schon in den vorangegangen Monaten, das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin gerast ist. Aufgrund der steigenden Coronazahlen, habe ich mich entschieden, meinen Sprachaufenthalt zu verschieben, das heisst, dass ich jetzt leider nicht im September für vier Monate ins Ausland fliegen werde, sondern hier in der Schweiz feststecke. Aber ich bin ja bestimmt nicht die einzige, die ihre Pläne über den Haufen werfen musste, das ist immerhin ein kleiner Trost.
Lesetechnisch habe ich im Juli eine neue Challenge ins Leben gerufen, weil ich zuletzt so viele Bücher gelesen hatte, die mich enttäuscht zurückgelassen haben. Und das erste Buch aus der Challenge hat sich auch gleich als mein Monats-Highlight herausgestellt. Mein Monatsflop stammt ausgerechnet aus der Feder einer meiner ehemaligen Lieblingsautorinnen, die ich nun endgültig von dieser Liste streichen musste.

Top

(© Viking Books)
Die Rezension zu meinem Monats-Highlight ist leider noch nicht geschrieben, da ich das Buch erst gestern beendet habe. Es handelt sich um If I'm Being Honest von einem verheirateten Autorenduo. Ich weiss nicht, ob es daran lag, dass ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen bin, aber dieser sehr niedliche Young Adult Contemporary Roman hat mir ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Es geht um eine beliebte Highschool Schülerin, die ihre vergangenen Fehler wieder gut machen will, indem sie einem Jungen zu mehr Popularität an der Schule verhelfen möchte. Es handelt sich dabei um eine lose Nacherzählung eines Shakespeare-Stückes. Ich kann das Buch Fans von "Cinder & Ella" und "10 Dinge, die ich an dir hasse" nur wärmstens empfehlen!


Flop

(© mtb)
Mein Monatsflop war Dunkelglanz - Obsession von Jennifer L. Armentrout. Es handelt sich bereits um ein älteres Werk der Autorin, das erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Die Story spielt im Lux-Universum, richtet sich aber an erwachsene Leser*innen, im Gegensatz zu der Obsidian-Reihe. Das Endresultat daraus war eine platte, vorhersehbare Geschichte, die mit Sexszenen gefüllt wurde, die zum Fremdschämen waren. Und als wäre das noch nicht genug, verkauft die Autorin im Buch eine Szene mit einem sexuellen Übergriff als sexy. Eine Enttäuschung auf ganzer Linie.
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Top & Flop im Juni 2020

Mit ein paar Tagen Verspätung erscheint wie immer mein kompakter Monatsrückblick meines letzten Lesemonats. Ich weiss nicht, woran es lag, aber in diesem Monat hatte ich nicht so viel Lust zum Rezensieren und Bloggen, deshalb ist es auf meinem Blog eher ruhiger verlaufen. Trotzdem habe ich natürlich fleissig gelesen und präsentiere euch mein Top und Flop vom Juni.

Top

(© Fischer)
Ich lese normalerweise ja eigentlich nicht so gerne historische Romane, aber City of Girls hat es trotzdem geschafft, mich zu begeistern. Die Autorin entführt uns Leser*innen in die aufregende Welt des Theaters in den 1940er Jahren in New York und schafft es durch ihren wundervollen, bildhaften Schreibstil die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen, an der ich schliesslich teilhaben konnte. Man verfolgt eine junge, emanzipierte und neugierige junge Frau dabei, wie sie allmählich erwachsen wird und mit verschiedenen Schicksalen fertig werden muss, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Eine wunderschöne, aufregende Geschichte, die mir ein paar tolle Lesestunden beschert hat.
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Flop

(© Carlsen)
Ich habe es leider noch nicht geschafft eine Rezension zu Ein Kleid aus Seide und Sternen zu verfassen, aber da ich es im Juni beendet habe und es das Buch war, das von mir im letzten Monat die niedrigste Bewertung bekommen hat, verwende ich es trotzdem für diesen Monatsrückblick. Ich kann leider nicht genau mit dem Finger darauf deuten, woran es lag, aber das Buch lief ganz anders ab, als ich es mir vorgestellt habe - was im Grunde nichts Schlechtes heissen muss - aber mich in diesem Fall nicht überzeugen konnte. Die Handlung konnte mich nicht packen und ich habe die zweite Hälfte des Buches nur noch quergelesen, weil mich weder die Charaktere, noch ihr Schicksal wirklich interessiert haben. Das Buch ist keinesfalls schlecht, aber hat wohl einfach nicht meinen persönlichen Lesegeschmack getroffen. Deshalb muss es leider als mein Flop des Monats herhalten.
 



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Top & Flop im Mai 2020

Wahnsinn, wie die Zeit dahin rast. Es sind nur noch drei Monate, bis mein ursprünglich geplanter USA-Sprachaufenthalt beginnt - vorausgesetzt natürlich, dass die Trump den Travel Ban aufheben wird. Aber ich bin immer noch optimistisch, dass es bis im Herbst klappt. Bei mir stehen in den nächsten Monaten einige Veränderungen an, und obwohl mich die Ungewissheit verunsichert, freue ich mich auch auf dieses neue Abenteuer. Es werden aber sicher noch einige Hürden auf mich zukommen. Aufgrund der Corona-Krise wurde mein geplanter Flug annulliert. Ich werde mich wohl noch einige Male umorganisieren müssen.
Lustigerweise musste ich gerade meine Lesestatistik bei Goodreads anschauen, weil ich mich überhaupt nicht daran erinnern konnte, was oder wie viel ich im Mai gelesen habe. Und ich war erschrocken, was ich da gesehen habe: Ich habe nur 3 Bücher gelesen und 2 Hörbücher gehört. Das ist so wenig, wie schon lange nicht mehr. Ein Abbruch war auch noch dabei, den ich aber nicht zu den gelesenen Büchern zähle. Ich hoffe, der Juni läuft wieder besser.

Top

(© hanserblau)
Ein Lesehighlight war in diesem Monat nicht dabei, deshalb habe ich als Top Buch mein am besten bewertetes Buch im Mai ausgewählt und das war Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden von Lori Gottlieb. Die Autorin ist Psychotherapeutin und erzählt in diesen Memoiren nicht nur von ihren Erfahrungen mit Patient*innen, sondern auch wie sie sich nach einer Trennung von ihrem langjährigen Partner selbst in Therapie begeben hat. Die Botschaft des Buches fand sich toll, allerdings hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt. Das Buch ist aber sehr unterhaltsam und vermutlich vor allem für Menschen zu empfehlen, die einen Einblick darin bekommen wollen wie Psychotherapie funktioniert. Von mir hat das Buch 3,5 Sterne bekommen.
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Flop

(© Argon Verlag)
Und auch in diesem Monat wurde wieder ein berühmter Klassiker als mein Flop des Monats erwählt. Dieses Mal ist es: Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde. Ich habe bisher noch keine Texte des Autors gelesen und mich relativ unvoreingenommen an das Buch herangewagt. Ich bin kein riesiger Fan von Klassikern, das Buch steht aber auf meinem Scratch-Off Poster, deshalb habe ich mir das Hörbuch auf Spotify angehört. Die nicht enden wollenden Dialoge und Monologe der Charaktere haben mir mit der Zeit aber nur noch genervt und insgesamt konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen.
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Top & Flop im April 2020

Der April stand immer noch sehr im Zeichen des Coronavirus und war für mich dementsprechend ereignislos. Ich habe mir aus Langeweile eine Nintendo Switch zugelegt und spiele seither fleissig Animal Crossing, so dass ich in der zweiten Monatshälfte etwas weniger zum Lesen gekommen bin. Ein 5-Sterne-Buch war dieses Mal wieder nicht dabei, aber dafür ein paar tolle 4-Sterne Bücher, von denen ich eines für die Top-Auswahl rausgepickt habe.

Top

(© ivi Verlag)
Ein Buch, dass mich in diesem Monat positiv überrascht hat war Bloodleaf von Crystal Smith. Es war das zweite Buch über Hexen und Magie in diesem Monat und da mich das erste Buch nicht so sehr überzeugen konnte, war ich auch hier etwas skeptisch zu Beginn. Zum Glück hat sich diese Skepsis nicht bewahrheitet, denn Bloodleaf konnte mich mit den gut ausgearbeiteten, sympathischen Charakteren und dem überschaubaren Worldbuilding mit einer interessanten Hintergrundgeschichte überzeugen. Ein Reihenauftakt, den ich sehr empfehlen kann. Ich hoffe, die Fortsetzungen werden auch noch übersetzt, sobald sie auf Englisch erschienen sind.
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Flop

(© Der Audio Verlag)
Mein Flop des Monats ist dieses Mal ein weltbekannter Klassiker geworden: Schöne neue Welt von Aldous Huxley. Ich habe es vor ein paar Jahren schon einmal mit dem Hörbuch versucht, konnte mit dem einschläfernden Erzählstil aber leider überhaupt nichts anfangen und habe es deshalb abgebrochen. Das Buch sollte ich für eine Challenge lesen, deshalb habe ich es mit Hörspiel versucht. Leider konnte mich auch das nicht überzeugen, denn es war wirklich schwierig, ohne Vorwissen der Handlung folgen zu können. Es finden nur Dialoge zwischen den Protagonisten statt, ohne dass ein übergeordneter Erzähler uns Zuhörer durch die Handlung begleitet und so für das nötige Hintergrundwissen sorgt. Die Hörspieladaption konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ein Buch, das mich auf ganzer Linie enttäuscht hat und deshalb nur einen Stern von mir bekommen hat.

Und jetzt bin ich schon sehr auf eure Top & Flops gespannt. Welche Bücher konnten euch im letzten Monat besonders überzeugen und welche haben euch enttäuscht zurückgelassen? Ihr dürft euren Post gerne in die untenstehende Linkliste eintragen oder mir einen Kommentar hinterlassen :)
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Schweizerin. Liebt Bücher. Bevorzugte Genres: Young Adult, (Urban) Fantasy, Dystopia, Thriller, (Historical) Fiction.

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